Leutesdorfer feierten und feiern dieses Jahr ein Weinfest

Abgewandelte Weinfest-Variante überzeugte

Am kommenden Wochenende sind bereits beide Veranstaltungen ausverkauft

06.09.2021 - 14:10

Leutesdorf. Nicht das ansonsten traditionelle und weit über die Region hinaus beliebte Winzerfest stand auf dem Programm, sondern – coronakonform – eine abgewandelte „Weinfest-Variante“, welche aber dennoch ein voller Erfolg wurde. So war der Beginn am vergangenen Wochenende mit zwei Abenden auf der Rheinwiese bei bestem Sommerwetter und wird am kommenden Wochenende fortgesetzt. Dann gibt es noch einmal am Freitag und Samstag zwei Veranstaltungsabende, welche aber mit jeweils 500 Gästen bereits ausverkauft sind.


Rheinische Fröhlichkeit, leckere Weine der Winzer Emmerich (in Kooperation mit dem Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf), 1640 Mohr (Karnevalsfreunde Leutesdorf), Peter Hohn (KG „Mir Hale Pohl“), Mehren und Winkens, andere gekühlte Getränke und Speisen sowie dazu viel Musik waren und sind die Zutaten für das coronakonforme Konzept.

Am Freitag machte der Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf den Anfang, am Samstag folgte die Partyband „Extrem“, am kommenden Freitag sind es die Linzer „Uhles Underground“ und zum Abschluss am Samstag kommt die Joekskepel „Beejein veur de Gein“ aus den Niederlanden.

Im vergangenen Jahr wurde ein solches Fest digital durchgeführt, nun gab es endlich wieder die Möglichkeit gemeinsam zu feiern und das wurde entsprechend am Auftaktwochenende schon einmal sehr gut in Anspruch genommen.


„Ein echter Knaller“


„Unsere beiden ersten Veranstaltungen waren ein echter Knaller“, so VVV-Vorsitzender Jo Schäfer im Gespräch mit BLICK aktuell.

Am Freitag waren auch die Weinmajestäten aus der Region gerne nach Leutesdorf gekommen um mit den einheimischen Weinmajestäten (Weinkönigin Nina Meickmann und Bacchus Markus Heinz) anzustoßen.

So kamen die Weinköniginnen aus Dattenberg, Linz und Rheinbrohl/Hammerstein mit ihren Begleitungen ins Weindorf am Rhein. Und aus Andernach kam Weinvogt Thomas Manstein mit zwei Bäckerjungen. Ist doch die Leutesdorfer Weinkönigin gleichzeitig auch immer für Andernach repräsentativ im Amt.

Weitere eingeladene Gäste waren das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr aus der Verbandsgemeinde Bad Hönningen. Sie waren eingeladen, um diesen Abend mit einem Dankeschön für die Hilfsbereitschaft an der Ahr zu verbinden. Der Malteser-Hilfsdienst war zudem zur Sicherheit vor Ort.

„Vor rund drei Monaten machten sich Geschäftsführer Martin Emmerich und ich uns Gedanken, was wir dieses Jahr mit dem Winzerfest machen können“, so Schäfer. „Wir wollten ein Fest auf die Beine stellen und haben die Planungen seit Anfang Juni vorangetrieben. Immer mit der Überlegung, was überhaupt wie möglich ist. Unseren Vorstand konnten wir schnell überzeugen trotz einiger zusätzlicher bürokratischer Hürden. Es wurde eine Großveranstaltung auf einem 5000 Quadratmeter großen Gelände und maximal zugelassenen 500 Gästen je Abend.“ Bei den beiden Veranstaltungen am Eröffnungswochenende waren rund 300 Tickets freitags und rund 450 samstags verkauft, das kommende Wochenende ist komplett ausverkauft. „Unser Mut hat sich voll ausgezahlt und viele tolle Rückmeldungen geben uns recht, den Leuten mal wieder eine Veranstaltung anbieten und ihnen traumhafte Abend am Rhein präsentieren zu können“. Eine tolle Sache war dabei die Platzierung der Bühne unmittelbar vor dem geliebten Fluß mit tollem Blick auf Andernach und Namedy. Rundum gab es großes Lob für Organisation und Veranstaltungskonzept. Eine ehrenamtliche Arbeit, die sich voll und ganz gelohnt hat. „Bleibt weiterhin zu hoffen, dass der Wettergott kein Corona mag und wir daher am kommenden Wochenende noch einmal zwei tolle Sommerabende erleben“, so der VVV-Vorsitzende.

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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