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Ehepaar aus Schleswig-Holstein wandert nach Rumänien aus, um „Pro Animals Romania“ (PAR) zu unterstützen

Alles für vier Pfoten

Ein Umzugs-LKW wird noch gesucht

19.08.2019 - 10:11

Targu Jiu. Im privaten Tierheim „Pro Animals Romania“ (PAR) muss die Betreiberin des Tierheimes, Carmena Serbanoiu, deren Tochter Patricia Paraschiv (Tierärztin) und die derzeit drei Arbeiter täglich mit vielen Sorgen kämpfen. Die Versorgung von 1.500 Hunden, 30 Katzen, einem geretteten Pferd und 500 weiteren Tieren aus dem naheliegenden öffentlichen Tierheim sowie endlos vielen ausgesetzten Tieren, die auf der Straße irgendwie zu überleben versuchen, bedeutet jeden Tag eine neue Herausforderung. In einem Tierheim, das in privaten Händen liegt und staatlich nicht unterstützt wird, fallen viele Basiskosten wie Wasser, Strom, Gehälter, Futter, Tierarztkosten und Medikamente an, die sehr häufig nicht bezahlt werden können. Nur durch die Unterstützung von Menschen mit einem großen Herz für Tiere können oftmals im letzten Moment Teilkosten getätigt oder Futter bestellt werden. Nie zu wissen, was der nächste Morgen bringen wird, belastet die Verantwortlichen sehr. Sie alle kämpfen um das Leben der Tiere in ihrer Obhut und wünschen sich für jede einzelne Hundeseele, dass sie eines Tages gesehen und adoptiert werden. Aufgenommen in eine Familie, die ihnen ein sicheres und liebevolles Zuhause schenkt. Ein Zuhause mit einem eigenen weichen Bettchen, in dem sich völlig angstfrei träumen lässt, einem Futternapf, der jeden Tag mit den feinsten Leckereien gefüllt wird und wo viele Streicheleinheiten inklusive und vollkommen gratis sind. Menschen, die ein Tier adoptiert haben berichten immer wieder davon, wie sehr die liebevollen und dankbaren Blicke der Tiere sie zu Tränen rühren. Es ist kaum vorstellbar, was nur drei Arbeiter täglich leisten müssen, um über 1.500 Tiere mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Jeden Tag müssen die Zwinger gesäubert und die Tiere mit frischem Wasser und Futter versorgt werden. Tiere müssen zum Tierarzt gebracht und mit Medikamenten versorgt werden. Da es in Targu Jiu, eine Stadt, die im Vorland der Südkarpaten liegt, im Winter nicht selten bis zu bitterkalten -31 Grad Celsius werden kann, müssen die Wassernäpfe mehrmals täglich vom Eis befreit und die wenigen vorhandenen Hundehütten mit Stroh befüllt werden, um die Tiere ein wenig vor der Kälte zu schützen. In Rumänien ist es sehr schwierig, Personal für ein Tierheim zu finden, da es sich zum einen sehr anstrengenden Job handelt und zum anderen kaum ein Rumäne dazu bereit ist- auch nicht gegen Bezahlung- etwas für Tiere zu tun.


Zeit für Unterstützung


Umso erfreulicher ist es, dass das Ehepaar Bianca und Wilfried B. einen Entschluss gefasst hat. Bianca B. hat sich im August 2018 zusammen mit dem Verein Saving Angles Deutschland e.V. auf die lange Reise nach Targu Jiu begeben, um PAR vor Ort für einige Tage tatkräftig zu unterstützen. Tief beeindruckt von dem, was dort tagtäglich geleistet wird, berichtete sie ihrer Familie nach ihrer Rückkehr von den vielen Ereignissen, die sie erleben musste und durfte. Auch erzählte sie von vier Hundeaugen, in die sie sich verliebt hatte. Sie entschieden sich dazu, diesen beiden Fellnasen ein Zuhause zu geben, sodass sie nach allen notwendigen Impfungen, Gesundheitschecks und Kastrationen inzwischen bei der Familie in Deutschland einziehen durften. Aber, es kommt noch besser. Denn im November fuhr Bianca B. noch einmal nach Targu Jiu und musste erkennen, wie erschöpft die Leiterin von Pro Animals Ramania ist. Aufgrund der dauerhaft seelischen und körperlichen Belastung, der sie seit über 10 Jahren 7 Tage die Woche ausgesetzt ist, beginnt ihr Körper unweigerlich zu rebellieren und sie unter Druck zu setzen. Bianca B. spürte, dass ihre Hilfe hier mehr als dringend benötigt wird. Der Gedanke, hier unbedingt etwas tun zu müssen, ließ sie auch in Deutschland nicht mehr los. Nach vielen endlosen Nächten, in denen mit ihrer Familie diskutiert wurde, reifte der Entschluss, ihre Zelte in Deutschland mit allen Konsequenzen abzubrechen und nach Targu Jiu auszuwandern. Die Suche nach einem geeigneten Haus mit Garten ist derzeit im vollen Gange und sollte bis Anfang September gefunden und besiegelt sein. Was der Familie noch fehlt, ist ein tierlieber Mensch, der einen 7,5 Tonner (mit Fahrer) vor der Tür stehen hat, der für kleines Geld dazu bereit wäre, den Umzug zu vollziehen. Für Vorschläge und Tipps ist die Familie und alle, die mit ihnen fiebern, extrem dankbar und freut sich über ernsthafte Angebote unter: UmzugRumaenien@yahoo.com. Wer PAR durch die Übernahme einer Patenschaft, einer Kastration, durch Futter- oder Sachspenden (Decken, Handtücher, warme Jacken für die Arbeiter) unterstützen möchte, oder gar einem Tier ein sicheres Zuhause schenken würden, der kann sich an savingangelsdeutschland_ev@yahoo.com wenden. Wer PAR durch eine Spende unterstützen möchte, so ist dies unter folgenden Daten möglich:

Pro Animals Deutschland e.V.

IBAN DE16700222000020252197

BIC: FDDODEMMXXX

oder PayPal:

Savingangelsdeutschland@yahoo.com.

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19.08.2019 22:46 Uhr
Christa

Ich habe seit einem Jahr und sieben Monaten eine Hündin von dort.
Sie hat sich gut eingelebt und ist sehr wachsam. Wir können nur sagen, wehr sich ein Tier hollen möchte. Schaut doch mal rein. Die Tiere die bei uns ins Tierheim kommen. Werden meistens abgegeben, da die Leute nicht vorher über legen was auf sie zu kommt.



19.08.2019 15:39 Uhr
A.Rüttiger

Haben doch genug Probleme in unseren Tierheimen,sind die nicht besser unterstützt?!



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Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.

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Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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