Die Alpakas Gismo und Giant und zauberten den Hospizgästen ein Lächeln ins Gesicht
Alpakas besuchen schwerstkranke Menschen im Hospiz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eine Hauskatze gibt es schon lange. Auch Hunde waren schon da. Genauso wie ein Pony und sogar Greifvögel bereits auf Stippvisite im stationären Hospiz im Ahrtal willkommen geheißen wurden. Diesmal sind es Vierbeiner gewesen, die alle der zehn schwerstkranken Hospizgäste aus ihren Zimmern ins gemeinschaftliche Wohnzimmer zogen. Darüber hinaus waren auch einige Angehörige und überdies die Teammitglieder des Hospizes neugierig auf den Besuch von „Giant“ und „Gismo“. So hießen die beiden fünfjährigen Alpakas, die Anja Barth und Marko Krämer aus Ahrbrück auf entsprechende Einladung in die Einrichtung am Dorotheenweg oberhalb des Bad Neuenahrer Krankenhaus begleiteten. Mit großen braunen Augen begegneten die Tiere den Menschen, und sie schienen sie anzulächeln. Das faszinierte auch die Hospizgäste, von denen einige die frisch geschorenen Alpakas nicht nur berühren mochten, sondern auch die Gelegenheit nutzten, den Alpakas ein Leckerli zu geben, das deren Besitzer mitgebracht hatten. Sie brauchten sie nicht lange zu bitten: „Komm mal“. Möglich war es auch, eine Runde mit den vierbeinigen Besuchern auf dem Flur zu gehen.
Ruhiger und friedlicher Charakter
Alpakas werden wegen ihres ruhigen und friedlichen Charakters auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt. Und speziell Giamo und Giant seien, obwohl Alpakas eigentlich Fluchttiere seien, sehr zutraulich, erklärte Anja Barth. Das zeige sich auch bei Besuchen mit den beiden etwa in Seniorenheimen oder ähnlichen Einrichtungen. Für alle vier Besucher, die Zweibeinigen wie die Vierbeinigen, war es die erste Stippvisite in einem Hospiz, „aber nicht die letzte“, so Anja Barth.
„Begegnungen mit Tieren bedeuten Interaktion auf einem Niveau, das nicht mehr viel Kognition bedarf. Da passiert allein nonverbal schon ganz viel“, sagt Hospizleiterin Gabriele Ruggera. Die Stunden mit den Alpakas waren nicht nur für die Tiere augenscheinlich sehr relaxt. Auch die Hospizgäste genossen sie sichtlich entspannt, und es blieb ein Lächeln auf ihrem Gesicht zurück.
Artikel melden
Gratulation zum zehnjährigen Jubiläum
- Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
- Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.
Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger
- Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
- Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Der Musikverein Kobern lädt zu einem unvergesslichen Frühlingskonzert
Magische Klänge erwarten das Publikum im März
Kobern. Der Musikverein Kobern ist mit viel Schwung und Enthusiasmus ins neue Jahr gestartet.
Weiterlesen
Landtagsabgerordneter Benedikt Oster (SPD)
Seriöse Lösungen für die Luftrettung in unserer Region statt populistischer Vorschläge
Kreis Cochem-Zell. Das jüngste Presse-Statement von Jens Münster zur Forderung nach einem weiteren nachtflugtauglichen Hubschrauber in unserer Region ist aus meiner Sicht populistisch; fachlich unzureichend und in Gänze unausgegoren.
Weiterlesen
Kreis Cochem-Zell. Nach den jüngsten Vorstandswahlen im Kreisverband der SPD Cochem-Zell sind fünf langjährig engagierte Mitglieder aus dem Kreisvorstand ausgeschieden.
Weiterlesen
