HeimatCheck: Was wird aus dem Mühlenteich in Ahrweiler?
Ahrweiler. Wer an dem Mühlenteich vorbeigeht, mag sich wundern. Der einst quirlige Bach, der durchaus das Stadtbild prägte, ist seit der Flut versiegt. Wie geht es weiter mit dem Gewässer? Vor knapp zwei Jahren wurde bei BLICK aktuell über den Zustand des Mühlenteichs in Ahrweiler berichtet. Die Stadtverwaltung lieferte eine Antwort auf die damalige Anfrage: Seinerzeit hieß es, die freiliegenden Bereiche seien bereits beräumt, die Bestandsaufnahme der veränderten Sohlgefälle nahezu abgeschlossen und lediglich kleinere Reparaturen im Kanalnetz noch ausstehend. Inzwischen hat sich einiges getan: Die Arbeiten zur Reaktivierung des Mühlenteichs schreiten voran. Seit November 2024 liegt ein Sanierungskonzept für Einzelschäden im Böschungsbereich des Mühlenteichs vor. Auf dieser Grundlage wurden entsprechende Förderanträge gestellt und inzwischen auch bewilligt. Aktuell stehen noch einige Restarbeiten an. Insbesondere im Bereich des Stellwerks westlich der Ehrenwall’schen Klinik sowie am Auslassbauwerk des Mühlenteichs.
Im September 2025 wurde mit der Wiederherstellung der Sohle im Abschnitt I des Mühlenteichs (Ahrauslass bis Stellwerk Ehrenwall’sche Klinik) begonnen. Anschließend sollen bis Ende 2025 die Reparaturarbeiten entlang des gesamten Böschungsbereichs folgen.
Verfahren läuft
Parallel dazu läuft derzeit das Zulassungsverfahren nach des Wasserhaushaltsgesetzes für den Bau des Stellwerks und des Auslassbauwerks, über das künftig wieder Wasser aus der Ahr in den Mühlenteich geleitet werden soll. Der erforderliche Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie liegt bereits vor.
Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens wird die Ausführungsplanung erstellt und die Vergabe vorbereitet. Ob die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können, hängt von der Dauer des wasserrechtlichen Zulassungsverfahrens ab.
Ob mit den Arbeiten, wie geplant, noch dieses Jahr begonnen werden kann, hängt von der Dauer des Verfahrens für die wasserrechtliche Genehmigung ab.
Mitmachen beim HeimatCheck
Mit der Serie HeimatCheck möchte BLICK aktuell genau solche Anliegen aufgreifen: Bürger können ihre Sorgen und Probleme in der Heimatstadt schildern, die Redaktion recherchiert und berichtet über die Reaktionen von Verwaltung und Behörden. Auf diese Weise sollen kleine Ärgernisse und große Herausforderungen gleichermaßen Gehör finden.Schickt uns einfach eine E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de und schreibt uns, wo die Lage vor Ort verbessert werden muss. Wir sammeln eure Ideen und Hinweise, schauen genau hin, haken bei den Verantwortlichen nach und geben euch mit unserer Berichterstattung eine Stimme. ROB
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