Ursache ungeklärt: Bauliche Mängel seien nicht Schuld am Einsturz der Decke
Altbau des Rathauses der Verbandsgemeinde Vordereifel nach Deckeneinsturz gesperrt
Mayen. Im Rathaus der Verbandsgemeinde (VG) Vordereifel kam es gestern zu einem Schreckmoment: Gegen 15 Uhr stürzten im Altbau des Verwaltungsgebäudes – im Bereich der Kasse – Teile der Deckenkonstruktion herab. THW und Feuerwehr waren für eine Ersteinschätzung unmittelbar zugegen.
„Mit sehr viel Glück für alle Beteiligten ist bei dem Vorfall niemand zu Schaden gekommen“, schildert Alexander Röser, Pressesprecher der Verbandsgemeinde.
Ihm zufolge waren nicht nur Teile der abgehangenen Decke herabgestürzt, sondern auch Betonteile der darüberliegenden Konstruktion. Wie es dazu kommen konnte, sei derzeit noch nicht geklärt.
„Die Ursache muss noch eruiert werden“, sagt Röser. „Derzeit befinden sich Fachfirmen und Prüfstatiker vor Ort, die der Sache auf den Grund gehen und auch die anderen Räume im Altbau überprüfen.“
Einen baulichen Mangel schließt Röser nach aktuellem Stand der Sachlage aus. Bei der Renovierung des gesamten Verwaltungsgebäudes im Jahr 2020 habe nichts darauf hingewiesen, dass so etwas passieren würde.
Aus Sicherheitsgründen ist der Altbau des Rathauses derzeit gesperrt. Das Meldeamt, die Kasse und das Standesamt bleiben den Rest der Woche geschlossen.
„Wir arbeiten daran, für diese Bereiche ab der kommenden Woche andere Orte zur Verfügung zu stellen“, so Röser. Die Kollegen und Kolleginnen seien jedoch für Rückfragen im Homeoffice erreichbar.
Wie lange die Sperrung des Altbaus aufrechterhalten werden muss, ist derzeit noch offen.RRO
