Trockenmauerbaukurs in Lehmen
Alte Handwerkkunst im Fokus
Lehmen. Trockenmauern sind ein charakteristisches Merkmal der Weinkulturlandschaft der Terrassenmosel. Sie prägen das Landschaftsbild und sind ein Zeugnis handwerklicher Kunst der Bruchsteinmaurer vergangener Zeiten und stellen ein wesentliches Stück Heimat für die Menschen der Region dar.
Der Lebensraum „Trockenmauer“ bietet seltenen Tieren und Pflanzen, die z.T. unter Naturschutz stehen, hervorragende Lebensbedingungen und fördern die Artenvielfalt.
Im Rahmen des Projekts „Mehr als nur Grün“ in der Trägerschaft des Landkreises Mayen-Koblenz wurde am 10. und 11. Oktober ein zweitägiger Trockenmauerbaukurs in Lehmen in Kooperation mit den Lehmer Razejunge veranstaltet.
Der Kurs fand unter fachkundiger Leitung von Landschaftsarchitekt Walter Oeffling statt. Die Teilnehmer lernten, welch wichtige Arbeit die Bruchsteinmaurer vergangener Jahrhunderte verrichtet haben, um überhaupt den Steillagenweinbau zu ermöglichen. Wesentliche Grundbergriffe, Techniken und zu benutzende Werkzeuge wurden im Vorfeld erläutert bevor es an den eigentlichen Mauerbau ging. Ziel des Seminars war es, Techniken zu vermitteln wie neue Trockenmauern zu errichten und wie alte Mauern zu restaurieren sind. Altes Fachwissen sollte weitergegeben werden bevor es verloren geht. Verbandsbürgermeisterin Kathrin Laymann, Bürgermeister Arnold Waschgler und Lina Jaeger von der Integrierten Umweltberatung unterstrichen die Bedeutung der Trockenmauern für die Region.
Die Kurs-Teilnehmer aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und dem Westerwaldkreis waren mit Elan und Spaß bei der Sache. Der bauliche Erfolg kann sich sehen lassen und die Teilnehmer können mit Recht stolz auf ihre Leistung sein.
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