Allgemeine Berichte | 11.05.2019

Klassentreffen des Jahrgangs 1954 aus Burgbrohl-Weiler

„Anders, aber mit viel Charme“

Bundesgartenschau in Heilbronn bot sich für Vergleiche mit Koblenz an

Einen unvergesslichen Tag erlebten die ehemaligen Schulkameraden aus Weiler auf den Heilbronner Gartenschaugelände. Foto: privat

Burgbrohl-Weiler. Die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz war die Initialzündung. Sie begeisterte die ehemalige Grundschulklasse aus Weiler ganz besonders. Also wurde beschlossen, nun auch gemeinsam die Buga 2019 Heilbronn zu besuchen. Es gab für beide Besuche gute Gründe. Zwei der Ehemaligen sind in den Buga-Städten beheimatet. Anna Maria Schuster lebt in Koblenz und ist die Geschäftsführerin der Buga-Freunde Koblenz. Ernesto William hat seinen privaten und beruflichen Lebensmittelpunkt in Heilbronn.

Also startete die Gruppe aus dem Brohltal von Andernach aus mit dem Zug nach Heilbronn. Ein Stadtrundgang mit ersten Blicken auf das Gartenschau-Areal, mitten in der Heilbronner Innenstadt, war die richtige Einstimmung auf den folgenden Tag. In geselliger Runde ließ die Gruppe den Tag in der im Neckarsulmer Brauhaus ausklingen.

Am nächsten Morgen erreichten die sechs Damen und sechs Herren nach einem kurzen Fußweg den Stadteingang zum Buga-Gelände. Zwei Mitglieder der ehemaligen Klasse konnten leider nicht an der Fahrt teilnehmen.

Hartmut Weimann, Vorsitzender der Buga-Freunde Heilbronn und Nicola Krauth, Mitarbeiterin für Sonderaufgaben und Freundeskreis der Buga Heilbronn 2019 e.V. begrüßten die Gruppe gleich am Eingang, erläuterten das Konzept und wiesen auf die Highlights des Areals hin. Danach ging die Gruppe auf Entdeckungsreise über das 40 Hektar große Gartenschaugelände. Die erstmals in einer Gartenschau integrierte Stadtausstellung, ein neues Heilbronner Stadtquartier, bot mit ihren frei zugänglichen Innenhöfen und dem höchsten Holzhaus Deutschlands urbane Zukunftsvisionen. Farbenprächtige Blumenbeete und exquisite Blumenarrangements in den ehemaligen Fruchtschuppen, die Gartenkabinette mit unterschiedlichen Themen und die Gartenwelten zogen alle in den Bann.

Entlang der großen Wasserflächen, dem Karlssee und dem Floßhafen, ließ es sich besonders gut flanieren. Immer wieder fielen die Blicke auf die 24 großformatigen Skulpturen. Mit acht zum Teil monumentalen Skulpturen international bekannter Künstler präsentiert sich die Sammlung Würth. Eine Fahrt mit dem Shuttle-Boot auf dem Alt-Neckar genossen die begeisterten Ehemaligen aus der Grundschule Niederoberweiler, heute Burgbrohl-Weiler, sehr. Der Blick vom Schiff vermittelte einen einen Eindruck vom Gesamtbild der Gartenausstellung. Das Fazit am späten Nachmittag lautete: Ein Besuch der Bundesgartenschau Heilbronn lohnt sich sehr. Sie hat ihren besonderen Charme und regionalen Bezüge.

Nach einem gemütlichen Beisammensein in einem traditionellen Wirtshaus in Helfenberg nahe Heilbronn endete ein spannender Tag mit zahlreichen unverwechselbaren Eindrücken. Viele Erinnerungen aus der gemeinsamen Schulzeit wurden wieder wach. „Weißt Du noch ...“, war ein oft ausgesprochener Satz an diesen Abend. Gestärkt mit einem ausgiebigen Frühstück ging es mit der Bahn zurück ins Rheinland. Die nächste Bundesgartenschau 2021 in Erfurt ist schon als Ziel angepeilt.

Einen unvergesslichen Tag erlebten die ehemaligen Schulkameraden aus Weiler auf den Heilbronner Gartenschaugelände. Foto: privat

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