Allgemeine Berichte | 08.12.2025

Bad Neuenahr: Sozial geförderter Wohnungsbau auf dem ehemaligen Hotelgelände „Goldener Anker“

Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link den Förderbescheid an die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co. KG. Foto: ISB

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Land Rheinland-Pfalz fördert mit Unterstützung durch Mitteln des Bundes den Neubau eines Gebäudes mit 99 Wohnungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co. KG erhält hierfür Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 13,2 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link im Beisein der Landrätin Cornelia Weigand und des Bürgermeisters Guido Orthen den Förderbescheid an Matthias Winkelmann, geschäftsführender Gesellschafter der KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co. KG.

Insgesamt entstehen auf dem ehemaligen Hotelgelände „Goldener Anker“ in der Mittelstraße 99 Wohneinheiten. Darüber hinaus sind die Einrichtung eines Restaurants sowie weitere Gewerbeflächen vorgesehen. 59 geförderte Wohnungen sind für Haushalte mit geringen Einkommen 30 Jahre ab Bezugsfertigkeit gebunden, weitere 40 Wohnungen für Haushalte mit mittleren Einkommen und einer Bindungsdauer von 20 Jahren.

„Auf dem früheren Hotelgelände „Goldener Anker“ entsteht ein Neubeginn: Mit Unterstützung von Mitteln aus der sozialen Wohnraumförderung wird nicht nur bezahlbares Wohnen realisiert, sondern gleichzeitig ein attraktives Wohnquartier geschaffen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass gutes Wohnen auch die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeutet. Die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler errichtet barrierefreie Wohnungen, Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung und bietet zusätzlich den Bewohnerinnen und Bewohnern ein vielfältiges Dienstleistungsangebot. Das schafft die Grundlage dafür, dass Mieterinnen und Mieter möglichst autonom bis ins hohe Alter leben können“, erklärte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

„Dieses Projekt liegt uns wirklich am Herzen. Nach der Flut war für uns klar: Wir wollen mithelfen, dass das Ahrtal wieder lebenswert wird – und das bedeutet vor allem, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der Neubau auf dem Gelände des ehemaligen ‚Goldenen Ankers‘ steht sinnbildlich für Aufbruch, Gemeinschaft und Hoffnung. Dass wir dieses Herzensprojekt gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), der Volksbank RheinAhrEifel eG und dem Land Rheinland-Pfalz umsetzen können, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Es zeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Matthias Winkelmann, geschäftsführender Gesellschafter der KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co.KG.

„Ich freue mich sehr über dieses Projekt, insbesondere da der Landkreis Ahrweiler zu den Gebieten in Rheinland-Pfalz mit angespanntem Wohnungsmarkt gehört. Das von der ISB geförderte Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Entspannung auf dem lokalen Immobilienmarkt. Bezahlbarer Wohnraum für alle, gerade in Zentrumsnähe, ist für das Gefüge einer Stadt wichtig. Zugleich tragen die zusätzlich entstehenden Gewerbeflächen zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort bei, an dem Dienstleistungen und der Einzelhandel ein neues Zuhause finden können“, sagte Landrätin Cornelia Weigand.

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Es freut uns sehr, dass wir dieses Projekt fördern können und dadurch bezahlbares Wohnen in Bad Neuenahr-Ahrweiler ermöglichen“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. Durch die Förderung könne der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 6,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für Haushalte mit niedrigen Einkommen bzw. 7,40 Euro für Haushalte mittleren Einkommens zur Verfügung gestellt werden.

Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link den Förderbescheid an die KWU Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH & Co. KG. Foto: ISB

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Kommentare
08.12.202518:13 Uhr
Bernd Hilger

Da können wir mal gespannt sein ob EDEKA wie geplant dort mit einzieht.

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