Benediktinerabtei Maria Laach präsentiert
Cappella Lacensis
Einzigartiger musikalischer Abschluss des Reformationsgedenkens
Maria Laach. Am Allerheiligentag, Mittwoch, dem 1. November, wird um 19 Uhr der musikalische Abschluss des Reformationsgedenkens in Maria Laach stattfinden. Man glaubt es kaum, aber schon Bach war Ökumeniker. Durch den diesjährigen Feiertag des 31. Oktober bekommen die Tage um Allerheiligen einen tieferen inneren Zusammenhang. Für die drei Tage des Reformationstages, des Allerheiligen- und des Allerseelentages kann man jeweils gut eine Kantate Johann Sebastian Bachs zur Aufführung bringen. Für den Reformationstag singt die Cappella Lacensis die große Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“, für den Allerheiligentag die Kantate „Es erhub sich ein Streit“, die für den Gedenktag des heiligen Erzengels Michael komponiert wurde, und für den Allerseelentag die Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“. Besonders sticht hierbei die Bach-Kantate zu einem Heiligenfest heraus, obwohl doch der evangelischen Kirche allzu oft nachgesagt wird, keine Heiligenverehrung zu haben. Bach lehrt das Gegenteil. Gleichzeitig mit diesem kirchenmusikalischen Höhepunkt im Konzertjahr der Abtei Maria Laach wird auch an diesem Tag die Veranstaltungsreihe zum 125-jährigen Gedenken der Wiederbesiedlung der Abtei eröffnet, die den November prägen wird. Gemeinsam mit der Cappella Lacensis singt die Junge Domkantorei Würzburg, die gemeinsame Leitung haben Domkantor Alexander Rüth und Pater Philipp Meyer OSB inne. Karten zu diesem Konzert gibt es online unter www.maria-laach.de/konzerte, telefonisch unter (06 51) 97 90 777 und vor Ort in der Touristeninformation der Vulkanregion Laacher See oder der Buch- und Kunsthandlung Maria Laach.
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