Klasse 10Rb der Carmen-Sylva-Realschule plus forscht im Climistry-Schülerlabor
Chemie und Klimaschutz hautnah erleben
Neuwied. Am 23. Januar 2026 besuchte die Klasse 10Rb der Carmen-Sylva-Realschule plus das Climistry-Schülerlabor der Universität Koblenz. Ziel des Besuchs war es, naturwissenschaftliches Arbeiten praxisnah zu erleben und chemische Zusammenhänge rund um das Thema Klima selbst zu erforschen.
Ausgehend von eigenen Forschungsfragen untersuchten die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Einfluss von CO2 auf die Temperatur sowie auf den pH-Wert von Wasser. In einem Modellversuch zum Treibhauseffekt zeigte sich, dass die Temperatur bei steigender CO2-Konzentration anstieg. Ein weiterer Versuch machte mithilfe eines Indikators sichtbar, dass CO2 zur Versauerung von Wasser führt – ein Modell für die Ozeane.
Die Ergebnisse wurden ausgewertet und auf Plakaten festgehalten, auf denen Beobachtungen, Messergebnisse und die Beantwortung der Forschungsfragen dargestellt wurden. Das Vorgehen orientierte sich dabei bewusst an den Arbeitsweisen von Naturwissenschaftlern.
„Man versteht das Thema viel besser, wenn man selbst experimentiert und die Veränderungen direkt sieht“, erklärte Jason Musaj, ein teilnehmender Schüler der Klasse.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihrer Klassen- und Physik-Chemielehrerin Aline Dupont sowie von der Schulleiterin und Fachkollegin Christine Schleif. Frau Dupont betonte: „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten hier forschend und selbstständig. Genau das fördert nachhaltiges Lernen.“
Geleitet wird das Climistry-Schülerlabor von Michael Kunz. Das Labor sowie begleitende Beobachtungen und Befragungen sind Teil seines Promotionsprojekts an der Universität Koblenz.
