Allgemeine Berichte | 25.05.2016

Konrad-Adenauer-Schule Treis-Karden bot abwechslungsreiches Programm für alle

Den 40. Geburtstag gebührend gefeiert

Ergebnisse der Projektwoche „Wir machen Schule“ zeigten Vielfältigkeit des schulischen Angebots

Die Trommler aus dem fernen Ruanda beweisen Rhythmus und Lebensfreude. TT

Treis-Karden. Mit einer bunten Mischung aus Liedern, Aktionen, Tanz und Grußworten feierte die Konrad-Adenauer-Schule Treis-Karden am Samstag ihr 40-jähriges Bestehen. Nach dem Lied „Wir feiern Geburtstag“ , dargeboten von den Jungen und Mädchen der Klassen eins bis fünf, begrüßte Konrektor Markus Freiwald die großen und kleinen Gäste, nachdem Pastor Hermann-Josef Floeck gemeinsam mit der Schulfamilie zunächst einen Wortgottesdienst gefeiert hatte. Regierungs-Schuldirektorin Anna-Maria Brüse, die neben der Landtagsabgeordneten Anke Beilstein, Landrat Manfred Schnur und einigen Bürgermeistern besonders willkommen geheißen worden war, erinnerte in ihrem Grußwort an die Entwicklung des Schulwesens in Treis: Von der einfachen Volksschule, über die Mittelpunktschule bis zur Grund- und Hauptschule zeichnete sie den Weg auf, ehe 1976 dann die Konrad-Adenauer-Schule daraus wurde. „Nachdem 1994 ein Ausbau erfolgte, durften sich die Treis-Kardener über eine Grund- und Regionalschule am Standort „Hinter Abend“ freuen“, sagte die Vertreterin der ADD Trier. 2009 wurde dann die Konrad-Adenauer-Schule eine Grund- und Realschule plus, die dank ihrer Träger gut ausgestattet als Investition in die Zukunft bezeichnet werden kann, so Anna-Maria Brüse.

Bestens gerüstet für die Zukunft

Die Tanzeinlage der Gardegruppe Treis, sowie das musikalisch bestens aufgelegte Blockflöten-Ensemble des Spielmannszugs der Feuerwehr Treis brachten Farbe und Musik in die Jubiläumsfeier. Landrat Manfred Schnur zeigte sich „stolz und zufrieden“ mit der schulischen Entwicklung seines Wohnortes. Als direkter Nachbar der Konrad-Adenauer-Schule beobachtet der Kreischef aufmerksam den Weg dieser Bildungseinrichtung. Wörtlich sagte Schnur: „Man muss den Bürgermeistern Wilhelm Schmitt und Arnold Esper sowie den Gemeinde- und Verbandsgemeinde-Vertretern von damals danken für ihre weise Entscheidung, hier eine solche Schule zu bauen.“ Mit ihrer modernen technischen und elektronischen Ausstattung sei die Konrad-Adenauer-Schule für die Zukunft bestens gerüstet. „Der Kreis wird als neuer Träger in den nächsten fünf Jahren kreisweit 16 Millionen Euro in seine Schulen stecken, für Treis sind dabei 1,6 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren vorgesehen“, erklärte Manfred Schnur. Die Trommlergruppe „Umucyo“ aus dem afrikanischen Ruanda brachte anschließend Rhythmik und Lebensfreude in die Schulturnhalle. Fünf Studenten intonierten ein Feuerwerk von Trommeltönen, das zum Mitklatschen animierte. Die Treiser Schule unterhält seit Jahren freundschaftliche Bande zu Schulen in Ruanda. Besuche und regelmäßige Spendenaktionen haben eine tiefe Freundschaft entstehen lassen.

Lernen in familiärer Atmosphäre

Schulleiter Eugen Herrmann stellte in seinen Schlussworten noch einmal das Motto der Projektwoche „Wir machen Schule“ vor, denn Lehrer und Schüler haben in den letzten Tagen im Rahmen dieser Projekte verschiedenste Aktionen und Ideen umgesetzt. Von der moselfränkischen Küche, über Stoffpuppen, Experimenten mit ungewöhnlichen Zutaten, Kunstwerken und sportlichen Highlights reichte das Angebot. Herrmann verwies auf die Tatsache, dass die besondere familiäre Atmosphäre für Treis charakteristisch sei. „Das ist wichtig für das pädagogische Gelingen“, erklärte der Schulleiter. Eugen Herrmann erinnerte an das eigenständige Profil der Konrad-Adenauer-Schule: Erstens, Lernen mit modernster Technik, zweites Zusammenarbeit mit den heimischen Betrieben und schließlich drittens die soziale Bildung, die zu Schlüsselqualifikationen führt. Mit einem Dank an alle Beteiligten leitete der Schulleiter dann zum Schulfest über, das anschließend bei besten Wetterbedingungen bis in den Nachmittag dauerte. Eltern, Schüler, Lehrer, Ehemalige nutzten die Gelegenheit, um die Projektergebnisse zu schauen oder sich im Gespräch an alte Zeiten zu erinnern. TT

Dicht gedrängt lauschten Schüler und Erwachsene den Grußworten.

Dicht gedrängt lauschten Schüler und Erwachsene den Grußworten.

Die Regierungs-Schuldirektorin erinnerte an die geschichtliche Entwicklung des Schulstandortes Treis-Karden.

Die Regierungs-Schuldirektorin erinnerte an die geschichtliche Entwicklung des Schulstandortes Treis-Karden.

Die Ergebnisse der Projektwoche konnten sich sehen lassen.

Die Ergebnisse der Projektwoche konnten sich sehen lassen.

Die Gardegruppe des Karnevalsvereins „Spokus“ brachte Farbe und Schwung in die Jubiläumsveranstaltung.

Die Gardegruppe des Karnevalsvereins „Spokus“ brachte Farbe und Schwung in die Jubiläumsveranstaltung.

Die Trommler aus dem fernen Ruanda beweisen Rhythmus und Lebensfreude. Fotos: TT Foto: Picasa

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