Allgemeine Berichte | 10.09.2018

Großes City- und Brunnenfest erfreut sich zunehmender Beliebtheit

Die Kannenbäckerstadt bat zu Tisch

Musik auf der Bühne, Gewerbeschau in den Straßen und gedeckte Tische auf dem Alexanderplatz

Die Reitschule Harald Petter ließ Kinder eine Runde auf den braven Ponys drehen.Fotos: KER

Höhr-Grenzhausen. „Das City- und Brunnenfest ist mittlerweile eine Traditionsveranstaltung. Es gibt sie seit über 30 Jahren. 1986 wurde das Fest aus Anlass des 50-jährigen Stadtjubiläums zum ersten Mal ausgerichtet und seitdem jedes Jahr wiederholt. Veranstalter sind die Stadt Höhr-Grenzhausen, der Gewerbeverein und das Quartiersmanagement. Das Fest hat sich wieder richtig gut entwickelt zu einer sehr attraktiven Veranstaltung. Da sind wir auch zu Recht ein bisschen stolz drauf. Wir haben auch das große Glück, dass wir fast immer gutes Wetter am Festtag haben.“ So voll des Lobes war Stadtbürgermeister Michael Thiesen, als „BLICK aktuell“ ihn am Sonntagmittag auf dem Alexanderplatz traf. Dort begrüßte er von der Bühne herab die vielen Gäste, die es sich bereits an den Tischen und Tafeln der örtlichen Gastronomen bequem gemacht hatten und dem verlockenden Angebot nachgingen, dass da hieß „Höhr-Grenzhausen deckt den Tisch“.

„Wochenmarktzone“ kommt gut an

An der Seite des Stadtbürgermeisters stand Brigitte Döth, eine vor drei Jahren aus Frankfurt zugereiste Neubürgerin der Kannenbäckerstadt, die viele neue Ideen eingebracht hat, unter anderem den wöchentlichen Lebensmittelmarkt auf dem Töpferplatz. Den gibt es seit April jeden Freitagnachmittag. Auch das empfindet Stadtbürgermeister Thiesen als Bereicherung, die von der Bevölkerung sehr gut angenommen werde. Beim City- und Brunnenfest trat dieser Wochenmarkt auch in Erscheinung, überdeutlich signalisiert durch ein großes Hinweisschild mit der Aufschrift „Sie betreten hier die Wochenmarktzone!“ in der Fehrbachstraße.

Tradition und Kulinarisches

Werner Bayer vom Quartiersmanagement und dem Jugend- und Kulturzentrum „Zweite Heimat“ war mit der Organisation des City- und Brunnenfests betraut worden. Er hatte den Überblick über die 59 teilnehmenden Gewerbetreibenden und Vereine. Er berichtete von der umfangreichen Neuwagenausstellung im oberen Bereich der Rathausstraße und der Oldtimer-Show mit 40 Fahrzeugen auf dem Kirmesplatz. Den Kinder-Spielzeugmarkt auf dem Töpferplatz bezeichnete Bayer als „Traditionsgeschichte“. Es seien in diesem Jahr Eltern mit ihren Kindern dort vertreten, die selbst in den 80er-Jahren als Kinder dort ihre Spielsachen verkauft hätten. Stolz verweist er ebenfalls auf den Alexanderplatz mit seiner sogenannten „Schlemmermeile“, den kulinarischen Angeboten der Hotels „Heinz“ und „Zugbrücke“ und den in der Straße ansässigen Gastronomen. In der Rathaus- und der Fehrbachstraße und auch in weiter abgelegenen Zonen der Stadt nutzten die Einzelhändler die Möglichkeit, ihre Geschäfte ab 13 Uhr zu öffnen.

Rambazamba und Rhythmus

Auf der Bühne auf dem Alexanderplatz wechselte sich ein vielfältiges akustisches Programm ab, mit „Jazz for fun“, „Choriander“, einem Szenenspiel Demenz, dem orientalischen Tanz von Leila Tiana, den Line Dancers „Heartliners“ und zum krönenden Abschluss der Lahnsteiner „New Earth Band“. Ein großes Lob sprach Werner Bayer den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs aus. Nur dank ihrer tagelangen Vorbereitungsarbeit sei das City- und Brunnenfest überhaupt möglich. Der Aufwand lohne sich aber, wenn man bedenke, dass an so einem Tag mindestens viertausend bis fünftausend Menschen die Kannenbäckerstadt besuchten.

Die Freiwillige Feuerwehr präsentiert ihre Arbeit

Am Ende der Fehrbachstraße, rund ums Feuerwehrgerätehaus, hatte die Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen zum Tag der offenen Tür eingeladen. Außer einer Fahrzeug- und Geräteschau wurde eine Übung der Jugendfeuerwehr gezeigt, bei der die Nachwuchskräfte eine lichterloh brennende Hütte löschten – oder zumindest das, was nach dem Brand von ihr übrig war.

Wehrführer in Höhr-Grenzhausen ist Frank Kauert. Er sagt: „Wir haben unseren aktuellen Fuhrpark ausgestellt und auch unseren historischen Teil mit eigenen Oldtimern und auch Oldtimern von befreundeten Wehren, die heute nach Höhr-Grenzhausen gekommen sind. Mit dabei ist das allererste Löschfahrzeug von Höhr-Grenzhausen, welches wieder in unserem Besitz ist. Der Wagen stammt aus dem Jahr 1942.“ Aktuell gehören der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen 38 aktive Mitglieder an. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 16 Mädchen und Jungen. Einer der spektakulärsten Brände in der jüngsten Vergangenheit war das Feuer im NKD-Geschäftsgebäude in der Rudolf-Diesel-Straße im März. Drehleiter, zwei Löschfahrzeuge, ein Schlauchwagen und ein Einsatzleitfahrzeug gehören zum fahrzeugtechnischen Equipment der Höhr-Grenzhausener Wehr. Im Schnitt werden 70 Einsätze im Jahr gefahren.

Ein Oldtimer der Feuerwehr interessierte die Besucherder Ausstellung. Das älteste Fahrzeug ist von 1942.

Ein Oldtimer der Feuerwehr interessierte die Besucher der Ausstellung. Das älteste Fahrzeug ist von 1942.

Der Töpferplatz in Kinderhand: Traditionell wurde der Platz zur Verfügung gestellt, um gebrauchte Spielsachen zu verkaufen.

Der Töpferplatz in Kinderhand: Traditionell wurde der Platz zur Verfügung gestellt, um gebrauchte Spielsachen zu verkaufen.

Da konnte zu Hause ruhig mal die Küche kalt bleiben: Hotelsund gastronomischen Anlieger bewirteten die „Schlemmermeile“.

Da konnte zu Hause ruhig mal die Küche kalt bleiben: Hotels und gastronomischen Anlieger bewirteten die „Schlemmermeile“.

Die Jugendfeuerwehr demonstrierte ihr Könnenbei einem Schaubrand vor dem Feuerwehrgerätehaus.

Die Jugendfeuerwehr demonstrierte ihr Können bei einem Schaubrand vor dem Feuerwehrgerätehaus.

Der heimische Chor „Choriander“ begeistertemit buntem Outfit und schwungvollen Melodien.

Der heimische Chor „Choriander“ begeisterte mit buntem Outfit und schwungvollen Melodien.

Die Rathausstraße am Sonntagmittag – wo sonsthauptsächlich Autos verkehren, bummelten die Festbesucher.

Die Rathausstraße am Sonntagmittag – wo sonst hauptsächlich Autos verkehren, bummelten die Festbesucher.

Die Reitschule Harald Petter ließ Kinder eine Runde auf den braven Ponys drehen. Fotos: KER

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