SV Urmitz verabschiedet langjährigen Schatzmeister
Drei Jahrzehnte Engagement: Edgar Becht mit Ehrennadel ausgezeichnet
Urmitz. Mit dem Rückzug von Edgar Becht aus dem Vorstand des SV Urmitz endet eine Ära. Drei Jahrzehnte lang hatte Becht das Amt des Schatzmeisters inne und prägte in dieser Zeit maßgeblich die Geschicke des Vereins. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung würdigte Johannes Dott, ehemaliges Vorstandsmitglied des SVU, das außergewöhnliche Engagement Bechts und hob dessen Verantwortungsbewusstsein, Loyalität und Geduld hervor. Neben seiner Funktion als Finanzverwalter war Becht, einst Vizepräsident des Landgerichts Koblenz, auch in rechtlichen Fragen eine verlässliche Stütze des Vereins. Seine Arbeit war geprägt von Teamgeist und Vertrauen, auch in schwierigen Zeiten habe er stets mit Ruhe und Gelassenheit agiert.
Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, persönliche Worte des Dankes zu äußern. Dott bezeichnete Becht als „guten Freund, der nicht gern im Mittelpunkt steht“, während Vereinsmanager Klaus Höfer die gemeinsame Zeit als „schön“ beschrieb, die ihm fehlen werde. Höfer bat Becht zudem, dem Verein auch künftig beratend zur Seite zu stehen.
Offiziell wurde es durch Fred Pretz, Ehrenpräsident des Sportbunds Rheinland. Er lobte den SV Urmitz als Vorzeigeverein und erinnerte an die bundesweit beachtete Veranstaltung „Sport verbindet“. Pretz überreichte Becht im Namen von Sportbundpräsidentin Monika Sauer eine Ehrenurkunde sowie die silberne Ehrennadel. Der Geehrte habe im SVU eine zweite Familie gefunden, mit der er auch weiterhin verbunden bleibe.
Auch die kommunale Ebene zollte dem 72-Jährigen Anerkennung. Ortsbürgermeister Norbert Bahl, stellvertretend auch für Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Przybilla, würdigte Becht als Juristen mit Menschlichkeit und überreichte ein Weinpräsent. Becht engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich im Vorstand der Bürgerstiftung der Verbandsgemeinde Weißenthurm.
In seinem Rückblick verabschiedete sich Edgar Becht mit einem Bibelzitat: „Alles hat seine Zeit.“ Beim Amtsantritt 1995 war Helmut Kohl noch Bundeskanzler und ein Handy ein seltenes Gut. Fünf Vereinsvorsitzende habe er in dieser Zeit erlebt, rund zwölf Millionen Euro habe er bewegt. Die Entwicklung von der analogen Buchführung bis zur digitalen Kommunikation ließ ihn erstaunt zurück. „Das ist nicht mehr meine Welt“, so Becht. Nur wenige negative Erfahrungen habe er gemacht – darunter die finanziellen Schwierigkeiten während des Handballbooms Anfang der 2000er-Jahre. Viele positive Erlebnisse überwogen jedoch: die Gründung eines Servicebüros, das Vereinsjubiläum, der Kunstrasenplatz, die Sanierung des Tennishauses, engagierte Abteilungsleiter, erfolgreiche Kooperationen und das Mitgliederwachstum auf rund 1.600.
Becht kündigte an, dem SV Urmitz weiterhin verbunden zu bleiben. Eine Botschaft, die der neu gewählte Vorstand um Vorsitzenden Mirko Menzenbach mit Freude aufnahm. BA
Mirko Menzenbach (Mitte), Vorsitzender des SV Urmitz, verabschiedete Schatzmeister Edgar Becht (rechts). Dessen Frau Irene hatte ihn immer tatkräftig unterstützt.
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