Allgemeine Berichte | 16.07.2018

Landesuntersuchungsamt in Koblenz gibt Entwarnung

Eier aus Rheinland-Pfalz nicht mit Fipronil belastet

Symbolbild. Foto: Pixabay/congerdesign

Koblenz. Nach dem Mitte Juni mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden nach Deutschland gelangt waren, hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz 20 Proben Hühnereier aus rheinland-pfälzischen Geflügelhaltungen auf das Mittel zur Schädlingsbekämpfung untersucht. Ergebnis: In keiner Probe wurde Fipronil nachgewiesen. Die Eier stammten sowohl aus ökologischer Erzeugung als auch aus Freiland- und Bodenhaltung. Fipronil ist ein Biozid, das bei Haustieren gegen Flöhe, Milben oder Zecken verwendet wird. Es darf nicht bei Tieren wie zum Beispiel Legehennen angewendet werden, die zur Lebensmittelerzeugung gehalten werden. Nachweisbare Rückstände von Fipronil über 0,005 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) dürfen in Hühnereiern nicht vorhanden sein. Im Spätsommer 2017 hatten europaweit mehrere Millionen Eier vernichtet werden müssen, weil der Wirkstoff in Eiern von sieben Höfen aus den Niederlanden nachgewiesen worden war. Im Juni 2018 waren dann erneut mit Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden bei Untersuchungen in Deutschland aufgefallen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet Fipronil für den Menschen als „mäßig giftig“. Nach aktueller Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist bis zu einer Fipronilkonzentration von 0,72 mg/kg Ei bei einem üblichen Verzehr von Hühnereiern eine gesundheitliche Gefährdung unwahrscheinlich.

Pressemitteilung Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Symbolbild. Foto: Pixabay/congerdesign

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