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Erfolgreiche Premiere vor ausverkauftem Haus

Ein Monolog von Kai Hensel zum Nachdenken

Ein Monolog von
Kai Hensel zum Nachdenken

Annika Woyda als Hanna Leisner. Foto: HH

26.04.2019 - 16:38

Ehrenbreitstein. „Welche Droge passt zu mir?“. Mit diesem Theaterstück von Kai Hensel feierte die Mikro-Werkstatt vom Theater am Ehrenbreitstein am vergangenen Samstag seine erfolgreiche Premiere.

In der Inszenierung von Gabriel Diaz brillierte Annika Woyda als Hanna Leisner, Ehefrau, Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann Stefan, ein leitender Ingenieur, relativ erfolgreich und sportlich, sowie ihrem Sohn Pascal, ein zarter Junge, der zwar eine gewisse musische Begabung hat, sich aber in der Schule nur schwer durchsetzen kann, in einem Eigenheim lebt. Doch eines Tages spürt sie, dass die Harmonie des „Schöner Wohnen-Idylls“ keine Selbstverständlichkeit ist, sondern harte Arbeit und durch einen Zufall erfährt sie die Leichtigkeit des Lebens durch die erste Erfahrung mit einer kleinen bunten Ecstasy Tablette. Der Einstieg mit dieser kleinen Tablette zeigte Hanna, dass mit der Zeit sich alle Familienpflichten mit Leichtigkeit und einem Lächeln erledigen lassen, auch wenn mit der Zeit die Pupillen erweitert sind und sich hin und wieder Muskelkrämpfe einstellen.

In diesem Monolog klärt Hanna den Zuschauer, unter dem Motto „Drogen sind nicht für Loser und Spinner“, über Drogen auf. Ihr tägliches Credo ist ein Satz von Seneca, der da lautet: „Nur Kleinmütige und Schwächlinge wählen den sicheren Pfad. Der Held geht über den Gipfel“.

„Was wäre, wenn wir Drogen aller Art nicht verteufeln, sondern sinnvoll in unseren Alltag integrieren würden?“ In dem Monolog möchte Hanna die guten Seiten des Drogenkonsums dem Zuschauer näherbringen.

Satirisch überspitzt führt Kai Hensels Monolog in die chemische Zusammensetzung moderner Alltagsbeschwerden.

Annika Woyda nimmt die Zuschauer mit auf ihren Trip. Egal ob Ecstasy, Haschisch, Kokain oder LSD, sie beherrscht jede Art von Droge bis aufs Äußerste.

Man erfährt nicht nur viel aus der Welt der Drogen und des Drogenkonsums, sondern man muss auch selbstständig mit – und weiterdenken.

Mit dieser Inszenierung und der Ausstrahlung von Annika Woyda, ist Gabriel Diaz wieder ein Glanzstück gelungen.

Die einzige Droge, die beide konsumieren, ist die Droge des Theaterspiels.

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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