Allgemeine Berichte | 22.11.2017

Verkehrsverein Schuld feierte mit Gottesdienst und Festakt seinen 95. Geburtstag

Ein ganz besonderes Jubiläum

Ausstellung der Künstlerin Beate Heinen begleitete den festlichen Gottesdienst

Kreisbeigeordneter Horst Gies (v. l.), Künstlerin Beate Heinen, Bruder Ulrich Schmitz und der Vorsitzende des Verkehrsvereins Helmut Reuter nutzten die Zeit vor Beginn des Festakts im Pfarrsaal zu einem gemeinsamen Blick auf die Ausstellung.  UM

Schuld. Der Verkehrsverein Schuld kann bereits auf stolze 95 Jahre Geschichte zurückblicken und feierte diesen Geburtstag mit einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Gertrud in Schuld, wo die Künstlerin Beate Heinen einige ihrer Werke ausgestellt hatte. Den Gottesdienst zelebrierte der Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz aus Waldbreitbach, Bruder Ulrich Schmitz, der bei der Predigt auf das ausgestellte Weihnachtsbild von Heinen aus dem Jahr 2010 einging. Die Künstlerin malt bereits seit 41 Jahren jährlich ein großes Weihnachtsmotiv, so stand auch das aktuelle für 2017 am Altar.

Das vor 17 Jahren gemalte Bild fußt auf dem Liedtext „Der du die Zeit in Händen hast“ und sei etwas Besonderes, so Bruder Ulrich im Predigtgespräch. Hier werden ein Jahrhundert- und sogar Jahrtausendereignis verarbeitet. Ihre Weihnachtsbilder beginnt Beate Heinen stets mit dem ersten Advent, wenn sie auf Motivsuche geht, und erst mit der Signatur ist dann der Malprozess abgeschlossen, so Bruder Ulrich über die Künstlerin und ihre Malweise. Im Weihnachtsbild 2016 wurde das Thema Flucht von der Künstlerin verarbeitet. So bindet Beate Heinen immer alles in ihre Bilder ein – Leben und Tod, Hoffnung, Freude, Leid und Trost. All das konnten die Gottesdienstbesucher im Anschluss bewundern und bestaunen und mit der Künstlerin persönlich ins Gespräch kommen.

Der Wortgottesdienst wurde begleitet vom Kirchenchor Cäcilia Schuld mit der Vorsitzenden Resi Weiler und dem Dirigenten Jori Schulze-Reimpell sowie dem Organisten Herbert Ernst. Bevor der Festakt im Pfarrsaal begann, ließen sich auch der 1. Kreisbeigeordnete Horst Gies sowie Ortsbürgermeister Helmut Lussi und der Vorsitzende des Verkehrsvereins Helmut Reuter einige Bilder von der Künstlerin persönlich erklären. Im Anschluss gratulierter Gies dem Verkehrsverein Schuld als einem der ältesten seiner Art in der Region. Fast ein Jahrhundert setzten sich die Mitglieder für ihr Dorf und die Gestaltung ein, so Gies, und daher zähle Schuld zu den schönsten Orten im Kreis Ahrweiler. Die vielen Projekte des Verkehrsvereins und das ehrenamtliche Engagement hätten dazu beigetragen, dass Schuld 2014 beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den ersten Platz in der Hauptklasse und auch den ersten Platz im Gebietsentscheid gewonnen habe, so der Kreisbeigeordnete, der dem Vorsitzenden Helmut Reuter zum Jubiläum eine finanzielle Ehrengabe des Landrats überreichte. In der Festrede war zu hören, dass der Verkehrsverein Schuld in dieser langen Zeitspanne jung und rüstig geblieben sei. Dies sei festzustellen anhand der zahlreichen Aktivitäten des Vereins und nicht zuletzt am hervorragenden Ortsbild der Gemeinde Schuld. Im Herbst 1962 stieß man im Zuge der Flurbereinigung bei Wegebauarbeiten auf römische Mauern, wo heute eine bedeutende Ausgrabungsstätte vom Förderverein Römischer Gutshof unter dem Vorsitz von Ulrich Zimmermann betreut wird. Im Gründungsjahr des Verkehrsvereins Schuld im Jahre 1922 war es Gabriel Falkenberg, der zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Auch wenn die Gründer nicht mehr leben, besteht der Verein auch nach 95 Jahren immer noch und hat Kriegs- und Krisenzeiten überstanden. UM

Bruder Ulrich griff in dem von ihm zelebrierten Gottesdienst das Motiv aus Beate Heinens Weihnachtsbild von 2010 auf.

Bruder Ulrich griff in dem von ihm zelebrierten Gottesdienst das Motiv aus Beate Heinens Weihnachtsbild von 2010 auf.

Kreisbeigeordneter Horst Gies (v. l.), Künstlerin Beate Heinen, Bruder Ulrich Schmitz und der Vorsitzende des Verkehrsvereins Helmut Reuter nutzten die Zeit vor Beginn des Festakts im Pfarrsaal zu einem gemeinsamen Blick auf die Ausstellung. Fotos: UM

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