Allgemeine Berichte | 15.10.2023

Der Wiederaufbau der Tennisanlage in Bad Neuenahr macht deutliche Fortschritte

„Ein ganz wichtiger Meilenstein“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Sachen Sportstätten sorgte die Flutkatastrophe vor 25 Monaten für einen brutalen Kahlschlag. Auch die traditionsreiche Tennisanlage des HTC Bad Neuenahr mit ihren elf Plätzen samt zwei Center Courts und Clubheim war durch die schweren Zerstörungen nicht mehr nutzbar. Keine einfache Situation für die HTC-Mitglieder und Tennis-affinen Sportler aus der Kreisstadt und deren Peripherie: sie mussten auf insgesamt zwölf Anlagen in der Umgebung, aber auch darüber hinaus ausweichen – beispielsweise nach Meckenheim, Rheinbach, Wachtberg, Remagen, Weibern, Bad Breisig und auf die Grafschaft. Umso mehr freut sich der HTC-Vorstand um Dr. Karl-Horst Gödtel wenn – so alles glatt läuft – im kommenden Jahr wieder auf der eigenen Anlage gespielt werden kann.

Gesamtkosten von fast 5 Millionen Euro Gesamtkosten von fast 5 Millionen Euro „Gut und bemerkenswert“

Apropos gespielt: mit dem Bau eines so genannten Padel-Tennis-Platz, einem auch in Deutschland immer beliebter werdenden Sport, wird die Anlage auch für junge Menschen attraktiver. Dank einer Großspende sind die Baukosten hierfür vollständig abgedeckt. Der Wiederaufbau der Gesamtanlage verläuft in drei Bauabschnitten, beginnend mit Abschnitt 1: dem noch in diesem Monat endenden Bau von sechs Plätzen (hier fehlt nur noch der rote Belag), drei Tribünen, Lagerraum und Zuwegungen. Im südlichen Lenné-Park bedeutet der Bau von fünf Plätzen sowie einer inklusionsgerechten Sportrampe Bauabschnitt 2. Teilweise noch unklar ist der dritte Bauabschnitt, da die Wiedererrichtung des Center Court mit den Gesamtplanungen im Kaiser-Wilhelm-Park zusammenhängen. Erwähnter Court soll sich auf jeden Fall harmonisch in das Gesamtareal einfügen. Klar ist hingegen die Schaffung von Retentionsfläche durch Abtragung des umgebenden Erdwalls.

Im Rahmen eines „Baustellenfrühstücks“ konnte sich kürzlich über die Baufortschritte informiert werden. Dabei wurde unter anderem auch die wieder hergestellte Infrastruktur mit Wasserleitungen, Pfosten für Ballfangzäune und einer Zisterne zur Bewässerung von Plätzen und Grünanlagen sichtbar. Die Kosten für die Gesamtanlage belaufen sich auf 4,887 Millionen Euro brutto. Zwischenzeitlich kam es durch zusätzliche Leistungen und Nachträge im ersten Bauabschnitt zu Mehrkosten von rund 680.000 Euro. Mit der Rückkehr der Deutschen Tennis-Seniorenmeisterschaften plant man beim HTC jedoch erst für 2025, auch wenn das Vereinsheim in Eigenregie schon fast vollständig saniert ist. Zudem hat der HTC aus Spenden und eigenen Mitteln eine Flutlichtanlage für zwei Plätze in Auftrag gegeben.

„Wir haben mit der Fertigstellung der ersten Plätze einen ganz wichtigen Meilenstein erreicht. Dass hier zudem mit der Padel-Anlage etwas für die Jugend entsteht, finde ich sehr gut und bemerkenswert“, freute sich Ortsvorsteher Richard Lindner. „Wir sind sehr dankbar, dass der HTC in guter Kooperation mit der Stadt jetzt so weit ist, dass wir im ersten Teil der Bauarbeiten im Bereich der Fertigstellung sind. Der HTC konnte mit hohem Aufwand die Mitgliederzahlen stabil halten und so auch den Breitensport stärken. Wir freuen uns, wenn 2025 hier wieder die Deutschen Seniorenmeisterschaften stattfinden können, die für die Stadt und die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind“, so der erste Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Peter Diewald, der auch der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft für Planung und Umsetzung dankte. DU

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