Allgemeine Berichte | 07.06.2019, 22:11 Uhr

Rock am Ring 2019

Ein zäher Start nach „hammergeiler“ Nacht

Foto: Axellivepictures
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Nürburgring. Der erste Festivaltag von Rock am Ring 2019 startete etwas zäh und bei ungewohnt kühlen Temperaturen. Das Gelände füllte sich nur langsam, was zum Teil sicher an den, Zitat, „hammergeilen Partys“ auf den Campingplätzen rundherum in der Nacht zuvor gelegen hat. Viele hatten allerdings auch schlichtweg Probleme, zum Festivalgelände zu kommen. Die Pendelbusse waren oft ab der ersten angefahrenen Station schon voll, sodass sich gegen Nachmittag ganze Heerscharen rockmusikbegeisterter Camper zu Fuß auf den Weg Richtung Einlass machten. Dort galt es dann die nächste Schleuse zu überwinden: die Bändchenvergabe, die natürlich auch noch einmal mit Wartezeit verbunden war.

Sobald die begehrten Bändchen endlich am Arm waren, war jeder Stress und Ärger sofort vergessen: „Sobald ich das „Rock am Ring“-Logo an einer der Bühnen sehe, weiß ich: jetzt geht’s los!“, fasste ein begeisterter Besucher die aktuelle Stimmung zusammen. Und da war es für viele unerheblich, ob sie die Bands nun kannten oder nicht – es ging einfach darum, da zu sein und los zu feiern.

Laut, hart und hemmungslos wurde vor den Bühnen gebangt, gehüpft und gesungen. Ob bei den Bad Wolves auf der Alternastage, SDP auf Beck`s Crater Stage oder Alice in Chains und Slash auf der Volcano Stage – überall war die Stimmung vor den Bühnen trotz einiger kalter Regenschauer bestens.  Und spätestens als die Smashing Pumpkins die Volcano Stage betraten, war der erste Festivaltag gerettet: der Himmel riss über dem Festivalgelände auf und ließ die Massen vor der Bühne in der letzten Abendsonne weiter rocken.  Dass in der Nacht die nächsten „hammergeilen Partys“ auf den Campingplätzen steigen, ist bei dieser Stimmung wohl völlig klar.

KBL

Foto: Axellivepictures

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