Allgemeine Berichte | 01.04.2026, 11:01 Uhr

WW-Seniorentalk zum Leuchtturmprojekt im Westerwaldkrei

Eine Gemeindeschwester plus in allen WW-Verbandsgemeinden?

Damit die Lebensfreunde bis ins hohe Alter erhalten bleibt: die Gemeindeschwester plus kann auch dazu etwas beitragen
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Höhr-Grenzhausen. Mit dem Modellprojekt der Gemeindeschwester plus begann vor elf Jahren in Rheinland-Pfalz eine Erfolgsgeschichte, die allerdings noch nicht überall im Westerwaldkreis angekommen ist: nur 4 Verbandsgemeinden beteiligen sich aktuell und beschäftigen eine solche Fachkraft. Damit werden ältere Menschen erreicht, bevor sie pflegebedürftig werden oder zu vereinsamen drohen. Im 4. „WW-Seniorentalk“ soll jetzt beleuchtet werden, wie das Programm im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend ausgeweitet werden kann.

Dazu lädt das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald am Mittwoch 22.4.2026 nach Höhr-Grenzhausen ein. Im Jugend-, Kultur -und Bürgerzentrum Zweite Heimat sind um 18.00 Uhr alle Interessierten bei begrenzter Platzzahl nach Anmeldung willkommen.

Die derzeit aktiven Gemeindeschwestern plus Michaele Meudt (VG Höhr-Grenzhausen), Sr Barbara Spiegelhoff (VG Montabaur) sowie Natalia Goldschmied und Sabine Günther (VG Ransbach-Baumbach) präsentieren zunächst ihre Aufgaben und die praktische Arbeit. Die VG Selters ist nicht beteiligt, da die Stelle derzeit neu besetzt wird. In der VG Wirges wurde ein anderes System ohne Gemeindeschwester plus eingeführt.

Nach der Präsentation soll ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit gezogen und gefragt werden; welche Bedeutung das Leuchtturmprojekt bei der Umsetzung der Seniorenpolitischen Konzeption im Westerwaldkreis hat. Abschließend wird gefragt, wo es Verbesserungsbedarf gibt und ob es realistisch ist, dass alle 10 VGs im Kreis eine Gemeindeschwester plus beschäftigen können.

Besonders willkommen zu dem „WW-Seniorentalk“ sind Mitglieder in senioren- und sozialpolitischen sowie kommunalpolitischen Gremien auf Ebene des Kreises, der VGs oder der Ortsgemeinden – dazu Aktive in der Seniorenarbeit in Kommunen, Vereinen, Verbänden u.a. sowie interessierte Senioren und Seniorinnen.

Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bei Uli Schmidt unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de möglich! Auch eine Aufnahme in den Verteiler eines monatlichen Seniorenrat-Infos ist möglich.

Pressemitteilung Seniorenrat Westerwald

Damit die Lebensfreunde bis ins hohe Alter erhalten bleibt: die Gemeindeschwester plus kann auch dazu etwas beitragen Foto: pixabay.com

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