Allgemeine Berichte | 14.09.2024, 14:37 Uhr

Inbetriebnahme der Feuerwehr Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Remagen

Einsatzzentrale wurde komplett renoviert und modernisiert

v.l. Mayk Patella, Ingo Wolf, Robert Zimmermann und Bürgermeister Björn Ingendahl mit im Vordergrund am PC Dirk Schorn -ab-
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Remagen. Eine der modernsten Einsatzzentralen im Kreis Ahrweiler, die Einsatzzentrale der Feuerwehr Remagen, wurde am vergangenen Donnerstag offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Stadt hat viel investiert, um auf dem modernsten Stand der Technik zu sein. Bereits im Jahr 2020 wurden die ersten Planungen zur Modernisierung der in die Jahre gekommen Feuerwehr Einsatzzentrale (FEZ) begonnen. Die Einsatzzentrale ist eine ortsfeste Führungseinrichtung auf Stadtebene und soll den Einsatzleiter im Einsatzfall unterstützen.

Im Sommer 2023 wurde nach Freigabe der Haushaltsmittel durch den Stadtrat der Auftrag erteilt. Im April dieses Jahres startete der Testbetrieb, der im Juli dann erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Die Fortschreitung des Klimawandels und die damit immer häufiger einhergehenden Unwetter- und Starkregenereignisse führen zu einer erheblichen Steigerung der Einsatzzahlen. Aus diesem Grund entschieden sich Stadtverwaltung und Feuerwehrleitung frühzeitig diese Umstände in der Planung zu berücksichtigen und die Einsatzzentrale um einen zweiten Funk-Arbeitsplatz zu erweitern. Beide Arbeitsplätze haben eine Anbindung an die Integrierte Leitstelle in Koblenz und können unabhängig voneinander Einsätze abarbeiten. Ein zusätzlicher Arbeitsplatz dient zur bürokratischen Unterstützung und gleichfalls als Rückfallebene im Falle eines Systemausfalls.

Die digitale Ausstattung des Besprechungsraumes steht im Katastrophenfall dem Krisenstab zur Verfügung. Eine Vernetzung aller Systeme sorgt für den schnellen Austausch aller relevanter Daten.

Die Verwaltung der Stadt Remagen, die Wehrleitung und die Leitung der Feuerwehr Einsatzzentrale haben sich bei diesem Projekt bewusst gegen die Beauftragung eines Planungsbüros entschieden. Die Planung oblag den beiden Feuerwehrleuten Mayk Patella und Michael Tillmann. Die dadurch eingesparten Kosten konnten hier in die Technik und Ausstattung investiert werden. Der Umbau der FEZ kostete die Stadt insgesamt 165.000 EUR.

Ein zusätzlich in diesem Jahr in Betrieb genommener Stromerzeuger, der das Feuerwehrgerätehaus bei länger anhaltenden Stromausfällen versorgt, gewährleistet zusätzlichen die durchgängige Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zum Schutz der Bevölkerung. Hierfür wurden weitere 60.000 EUR investiert.

Bürgermeister Björn Ingendahl stellte am Donnerstag in Anwesenheit von Wehrleiter Ingo Wolf, dem Leiter der FEZ Dirk Schorn, dem Leiter Führungsdienst Robert Zimmermann und Mayk Patella als Mitglied des FEZ-Teams die neue Einsatzzentrale vor: „Es ist immer das Ziel für Verwaltung und Stadtrat unsere Feuerwehr im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten bestmöglich auszustatten, damit unsere Feuerwehrkräfte zum Wohle unserer Bevölkerung und zu ihrem eigenen Schutz ideale Voraussetzungen vorfinden.“ -ab-

v.l. Mayk Patella, Ingo Wolf, Robert Zimmermann und Bürgermeister Björn Ingendahl mit im Vordergrund am PC Dirk Schorn -ab-

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