Allgemeine Berichte | 10.10.2025

Neue Wege für mehr Miteinander auf der rechten Rheinseite

Erfolgreicher Auftakt im Kampf gegen Einsamkeit in Koblenz

Koblenzer Initiativen bündeln Kräfte für soziale Teilhabe. Foto: Michael Kock

Koblenz. Engagierte Personen auf der rechten Rheinseite von Koblenz setzen sich aktiv gegen Einsamkeit ein. Unter dem Motto "Einsamkeit muss nicht hingenommen werden" fand eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung statt, organisiert von der AWO rechte Rheinseite, der Pfarrei Heilig Geist, dem Caritasverband Koblenz und der Initiative „Auf der Höh“.

Ziel war es, engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Initiativen zusammenzubringen, die bereits in ihren Stadtteilen gegen Einsamkeit aktiv sind oder neue Ideen entwickeln möchten.

Der Abend bot eine lebendige und wertschätzende Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden aus verschiedenen Stadtteilen kennenlernen konnten. Sie tauschten Erfahrungen aus und entwickelten neue Ansätze. Durch die Moderation von Christoph Kretschmer wurde der Austausch strukturiert, sodass alle zu Wort kamen und ihre Erfahrungen einbringen konnten. Paulraj fasste den Abend positiv zusammen und betonte den Mehrwert des Kennenlernens: "Jetzt wissen wir, wer was organisiert, wo Unterstützung gebraucht wird und wie wir voneinander lernen können."

Besondere Beiträge kamen von Herrn Weber von „Lützel aktiv“, der von seinen Erfahrungen in der Nachbarschaftsarbeit berichtete, und von Lara Kiefer, die die Angebote des Caritasverbandes erklärte. Anke Holl stellte die Idee einer moderierten Telefonkette vor, bei der sich einsame Menschen gegenseitig informieren und unterstützen. Diese Idee fand großen Anklang und wird durch eine geplante Informationsplattform ergänzt, die den Austausch über Aktivitäten, Hilfsangebote und Ansprechpartner erleichtern soll.

Am Ende des Abends herrschte nicht nur ein gutes Gefühl, etwas gemeinsam angestoßen zu haben, sondern es wurde auch ein klarer Beschluss gefasst: Der Informationsaustausch soll fortgesetzt und Ideen gemeinsam umgesetzt werden. Die Initiatoren sind sich einig, dass dies nur der Anfang war. Ein weiteres Treffen ist für Ende Januar 2026 geplant, um die begonnenen Gespräche zu vertiefen und konkrete Projekte weiterzuentwickeln.

Interessierte Personen, die sich ebenfalls engagieren möchten, können sich bei den Initiatoren melden: arulandu.paulraj@bgv-trier.de. BA

Koblenzer Initiativen bündeln Kräfte für soziale Teilhabe. Foto: Michael Kock

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
  • Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.

Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger

  • Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
  • Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Daueranzeige Januar
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Innovatives aus Weißenthurm
Stellenanzeige SB Straßenreinigung
Handwerker für Hausmeistertätigkeiten
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Gesamtrechnung 2026
Empfohlene Artikel

Kreis Ahrweiler. Auch im Jahr 2025 hat die Stiftung Ahrtal ihre Arbeit im Ahrtal mit großem ehrenamtlichem Engagement fortgesetzt. Mit dem fortschreitenden Wiederaufbau haben sich die Bedarfe vor Ort verändert, doch die Unterstützung durch die Stiftung bleibt weiterhin notwendig. Sie richtet sich differenziert an den konkreten Herausforderungen von Betroffenen, Initiativen und Begegnungsorten aus.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt

Holocaust-Gedenktag 2026

Dernau. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Todeslager Auschwitz Birkenau. Auf dem Gelände befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch rund 7.000 Menschen. Mehr als 1 Million Menschen wurde dort im Zeitraum März 1942 bis Januar 1945 ermordet. Auschwitz steht heute als Begriff für den nationalsozialistischen Rassenwahn und symbolisiert wie kein anderer Ort die Verbrechen der Nationalsozialisten.

Weiterlesen

Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Helfende Hände gesucht
Betriebselektriker
Imageanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Image Anzeige
Image Anzeige
Start Frühjahrssemester
Seniorensitzung der Stadtsoldaten
Schichtführer Dosenanlage
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Bürgermeisterwahl 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Anzeige KW 3
Dauerauftrag Imageanzeige
Stellenanzeige ZFA