Allgemeine Berichte | 20.08.2019

Viel Abwechslung im Eifelverein Sinzig

Feiern und gesellig sein - wandern mal nah, mal fern

Bei der Hüttenrast auf dem Mühlenberg saß man gesellig beieinander. Fotos: Eifelverein Sinzig

Sinzig. Es war ein gelungenes Fest. Über 70 Eifelfreunde fanden sich in der Hütte des Heimat- und Bürgervereins Bad Bodendorf an der Ahr ein, um miteinander fröhlich zu feiern.

Den Sommer in Bad Bodendorf gefeiert

Nach einer kleinen Wanderung, begleitet von Ingelore Drever, warteten auf die 31 Teilnehmer weitere Gäste und ein reichhaltiges Buffet, großzügig gespendet von den Mitgliedern. Sandra Schilling und ihr Team hatten dafür gesorgt, dass es an nichts fehlte. Getränke, Gegrilltes, eine große Auswahl an Salaten und Kuchen, alles wurde sehr gelobt und fand reißenden Absatz. Dieter Schmitt und sein Akkordeon trugen zur guten Stimmung bei und animierten zu fröhlichem Gesang. Gutes Wetter, nette Gespräche – die Stunden vergingen wie im Fluge.

Auf den Barbarossaschleifen in- und um Sinzig gewandert

Wie schön die Heimatstadt und ihre Ortsteile sind, erlebten die Sinziger Eifelfreunde, begleitet von Helga Ruch, kürzlich auf den Barbarossaschleifen. Diese Rundwege, 15 und 18 km lang, wurden unter maßgeblicher Mitwirkung des Eifelvereins anlässlich des 750-jährigen Jubiläums der Stadt Sinzig konzipiert und begeistern immer noch. Sie erschließen dem Wanderer die Sehenswürdigkeiten und die reizvolle Umgebung von Sinzig und machen es möglich, alle seine Ortsteile in ihrer Vielfalt kennenzulernen.

Von Burg zu Burg zur Steinbachtalsperre

Gleich am nächsten Tag erwartete Wanderführer Guido Reckhaus die Eifelfreunde am Bahnhof in Sinzig. Umweltfreundlich mit dem Zug fuhr die 20-köpfige Gruppe nach Kreuzweingarten. Dieser Ortsteil von Euskirchen, eingebettet in das Tal der jungen Erft, umgeben von bewaldeten Hügeln, war Ausgangspunkt einer 20 km langen Rundwanderung.

Serpentinen führten zu einem 8 m hohen Kreuz. Von hier bot sich ein schöner Blick auf den Ort und die weite Landschaft der Voreifel. Zur Überraschung der Eifelfreunde säumten nun zahlreiche Burgen die Wanderroute. Wie der Name „Alter Burgberg“ vermuten lässt, stieß man hier auf einem 272 m Vorsprung auf Wall- und Grabenreste einer keltischen Fliehburg aus dem 1./2. Jh. v. Chr., die den Umwohnern in Zeiten der Gefahr Zuflucht und Sicherheit bot. Die Hardtburg auf den Höhen des Stotzheimer Waldes, von Wasser umgeben, beeindruckte die Eifelfreunde ganz besonders. Seit ihrer Fertigstellung im 14. Jahrhundert wurde sie nicht verändert und hat mit dem Bergfried und den gewaltigen Ringmauern den Charakter einer mittelalterlichen Wasserburg bis heute behalten. Durch ein schmiedeeisernes Tor ließ sich Burg Niederkastenholz mit einem Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert gut einsehen.

Eine Pause wert war Flamersheim mit seinen hübschen Fachwerkbauten und dem einladenden Marktplatz. Inmitten einer herrlichen Parkanlage überraschte „Burg Flamersheim“ die Wanderer. Einst eine mittelalterliche Wasserburg, wirkt sie heute, nach zahlreichen Umgestaltungen im Laufe der Jahrhunderte, wie ein Barockschloss.

Doch das Ziel der Tour, die Steinbachtalsperre, verlor man nicht aus den Augen. Der Stausee, 1934-36 als wichtige Brauchwasserquelle für die umliegende Tuchindustrie erbaut, ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet und ein herrlicher Platz, um genüsslich einzukehren.

Auch die weitere Route bot den gestärkten Wanderern Sehenswertes. Malerisch windet sich die Erft durch das Dörfchen Arloff, eine Bruchsteinkapelle aus dem 15. Jahrhundert lag am Weg und an der Wasserburg Kirspenich schloss sich der Burgenreigen.

Die Einkehr im Brauhaus Kreuzweingarten verkürzte angenehm die Wartezeit auf den Zug, der die fröhliche und zufriedene Gruppe voller neuer Eindrücke pünktlich nach Sinzig brachte.

Pressemitteilung des

Eifelvereins Sinzig

Beste Stimmung herrschte auf dem diesjährigen Sommerfest.

Beste Stimmung herrschte auf dem diesjährigen Sommerfest.

Bei der Hüttenrast auf dem Mühlenberg saß man gesellig beieinander. Fotos: Eifelverein Sinzig

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