Deutsch-Französische Freundschaftskreis Mayen-Joigny e.V. (DFFK) lud Mitglieder und Gäste ein
Französischer Kinoabend voller Erfolg
Mayen. Zum mittlerweile vierten Mal lud der Deutsch-Französische Freundschaftskreis Mayen-Joigny e.V. (DFFK) Mitglieder und Gäste zu einem besonderen französischen Film ins Corso-Kino ein.
Anlass war der Deutsch-Französische Tag, der jedes Jahr am 22. Januar an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages 1963 durch Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer erinnert. Mehr als 270 Interessierte folgten der Einladung und erlebten einen entspannt-geselligen Kinoabend, der mit einem Sektempfang und Darreichung feiner Canapées des Bistro Anderswo eröffnet wurde. In diesem Jahr gab es eine willkommene Neuerung: dank der Unterstützung der Kinobetreiber konnte der Film in beiden Sälen des Corso-Kinos gezeigt werden. Im großen Saal in deutscher Sprache und im kleinen Saal in französischer Originalsprache. Somit konnten in diesem Jahr zahlreiche Gäste den mehrfach ausgezeichneten Film „Die leisen und die großen Töne“ sogar in ihrer Muttersprache sehen. Ein Angebot, welches sehr dankbar angenommen wurde.
In seiner Eröffnung ging der Vorsitzenden des DFFK, Christoph Rosenbaum auf die schwierige politische Lage in Europa ein und rief dazu auf, die anstehenden Wahlen in beiden Ländern zur Stärkung der Demokratie zu nutzen. Darauf folgte ein Impulsvortrag zum Thema des Films. Leider war die vorgesehene Referentin Jenny Barz – sie ist die musikalische Leiterin der Blaskapelle Ettringen - an dem Abend erkrankt, und so wurde Anne Schnütgen, Mitglied im Vorstand des Freundschaftskreises, buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Sie übernahm professionell und empathisch die Einführung zum Thema des Abends, dem soziokulturellen Zugang zur Musik.
Der Film handelt von zwei ungleichen Brüdern, die als Pflegekinder getrennt voneinander aufwachsen und sich erst spät kennenlernen. Der eine ist da ein erfolgreicher Dirigent, der andere ein Küchengehilfe in einem vom Niedergang der Industrie gebeutelten Ort im Norden Frankreichs. Er ist Mitglied einer Blaskapelle, mit seiner schroffen Art nicht weniger sympathisch. Durch die schwere Erkrankung des einen lernen sich die Brüder kennen. Es prallen zweierlei Welten aufeinander, zunächst abweisend aber letztendlich siegt die Bruderliebe. Der Regisseur Emmanuel Courcol vermag einfühlsam die soziokulturellen Unterschiede der Brüder aber auch ihre Verbindung über die Musik dem Zuschauer nahe zu bringen. Mit Humor und Pathos ohne jedoch die Ernsthaftigkeit der Lebensumstände auszublenden ist der Film ein Muss für junge und ältere Freunde des französischen Kinos.
Dank der großzügigen Unterstützung durch den Deutsch-französischen Bürgerfonds und in diesem Jahr erstmalig durch die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz konnte der Kinoabend wieder kostenfrei angeboten werden. Die durchweg sehr positiven Bewertungen des Abends, die mithilfe eine Online-Befragung der Besucher gewonnen wurden, sind dem DFFK Ansporn und Auftrag, auch im kommenden Jahr im Rahmen des deutsch-französischen Tags wieder ein ähnliches Format in Mayen auf die Beine zu stellen.
Pressemitteilung des DFFK Mayen-Joigny e.V.
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