Allgemeine Berichte | 12.06.2025, 14:32 Uhr

So könnte die Hängeseilbrücke im Ahrtal im Bereich der Bunten Kuh aussehen

Hängeseilbrücke: Neues Leuchtturmprojekt für das Ahrtal

So könnte die Hängeseilbrücke im Ahrtal im Bereich der Bunten Kuh aussehen: Fotomontage auf Basis der Geierlay-Brücke im Hunsrück.  Foto: Gunnar Ries (Original) / Groß & Hausmann (Fotomontage)
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Kreis Ahrweiler. Der Ahrtal-Tourismus hat ein Planungsbüro mit der Erstellung einer Konzept- und Machbarkeitsstudie für eine Hängeseilbrücke und eine Aussichtsplattform im Ahrtal beauftragt. Nach Abschluss des europaweiten Ausschreibungsverfahrens hat das Planungsbüro Groß & Hausmann GbR aus Weimar an der Lahn den Zuschlag erhalten. Grundlage für die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist das „Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal“ sowie der im Herbst 2024 überreichte Förderbescheid des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, mit dem das Land die Konzeption und vorbereitende Planung der beiden touristischen Infrastrukturprojekte unterstützt.

Das Planungsbüro Groß & Hausmann bringt umfassende Erfahrung im Bereich spektakulärer Hängeseilbrücken mit und war bereits für die Planung und Realisierung der derzeit längsten deutschen Hängeseilbrücke in Willingen im Hochsauerland verantwortlich.

Im Rahmen der beauftragten Studie wird zunächst die theoretische Machbarkeit beider Projekte geprüft. „Neben der touristischen Attraktivität stehen insbesondere die ökologische und geologische Verträglichkeit sowie die verkehrliche Anbindung im Fokus der Analyse. Ziel ist es, völlig ergebnisoffen fundierte Erkenntnisse zu den Chancen und Herausforderungen der geplanten Hängeseilbrücke und Aussichtsplattform zu gewinnen“, so Sebastian Rischen, Projektleiter für das Nachhaltige Tourismuskonzept beim Ahrtal-Tourismus. Die Hängeseilbrücke soll bei Walporzheim im Bereich der Bunten Kuh den Rotweinwanderweg und den AhrSteig miteinander verbinden. Für die Aussichtsplattform werden verschiedene mögliche Standort im Ahrtal geprüft.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden voraussichtlich im ersten Quartal 2026 vorgestellt. Erst auf deren Basis werden weitere Schritte zur möglichen Realisierung der Projekte entschieden.

„Mit der Konzept- und Machbarkeitsstudie setzt der Ahrtal Tourismus einen wichtigen Impuls für die nachhaltige Entwicklung und die touristische Zukunft der Region. Leuchtturmprojekte mit Signalwirkung sind essentiell, um das Ahrtal als Urlaubsregion weit über die regionalen Grenzen der Region bekannt zu machen und Gäste auf uns neugierig zu machen“, so Geschäftsführer Andreas Lambeck. Die Projekte sind Teil des Nachhaltigen Tourismuskonzeptes Ahrtal 2025 und wurden von der Kommunalpolitik als prioritär eingestuft, um das Ahrtal als attraktive Destination weiter zu stärken.

So könnte die Hängeseilbrücke im Ahrtal im Bereich der Bunten Kuh aussehen: Fotomontage auf Basis der Geierlay-Brücke im Hunsrück. Foto: Gunnar Ries (Original) / Groß & Hausmann (Fotomontage)

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