Allgemeine Berichte | 04.08.2020, 09:09 Uhr

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Hebammenausbildung findet in Kooperation statt

Trierer Schülerinnen gehen am Kemperhof in die Schule

Ausflug an die Koblenzer Hebammenschule: Schülerinnen und Ausbilder aus Trier freuen sich auf den Unterricht am GK-Mittelrhein. Eine Kooperation macht dies möglich.Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Koblenz. Hebamme werden ist für einige junge Frauen der Traumberuf. Die Ausbildung in Theorie und Praxis dauert drei Jahre und wird mit einem staatlichen Examen abgeschlossen. Obwohl es in Trier keine Hebammen¬schule gibt, haben Schülerinnen aus dem Großraum Trier die Möglichkeit, den größten Teil ihrer Ausbildung heimatnah zu absolvieren. Möglich macht dies eine Kooperation der Hebammenschule am Gemeinschafts¬klinikum Mittelrhein in Koblenz mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier und der dazugehörigen Krankenpflegeschule.

„Seit vergangenem Jahr bieten wir diese Kombination für die Trierer werdenden Hebammen an“, freut sich Birgit Eultgem, Leiterin der Hebammenschule am GK-Mittelrhein, Standort Kemperhof in Koblenz. Diese Schule ist eine von lediglich dreien in ganz Rheinland-Pfalz. Für den zweiten Jahrgang der Hebamme¬n¬schülerinnen aus Trier gab es nun ein besonderes Kennenlernen. Fünf kamen nach Koblenz, um sich ihre Schule anzusehen. Hier findet mit ihnen in den nächsten drei Jahren eine theoretische Ausbildung von mindestens 1600 Stunden statt. Begleitet von Stephan Lutz, Pflegdirektor am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier sowie Herbert Schmidt, Leiter der dort zugehörigen Krankenpflegeschule, war es ein ansprechender und informativer Tag. „Es war heute ein sehr interessanter und aufschlussreicher Austausch“, sagt Stephan Lutz. „Für das nördliche Rheinland-Pfalz können wir durch die Kooperation gemeinsam zu einer Fachkräftesicherung beitragen“, ist er überzeugt. Die fünf jungen Damen werden ihre praktische Ausbildung also in Trier absolvieren und kommen zur Theorie wie auch zur Abschlussprüfung nach Koblenz an den Kemperhof.

Pressemitteilung

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Ausflug an die Koblenzer Hebammenschule: Schülerinnen und Ausbilder aus Trier freuen sich auf den Unterricht am GK-Mittelrhein. Eine Kooperation macht dies möglich.Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Messezeitung Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin Rheinbacher Ausbildungsmesse
Dauerauftrag
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
373

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat
1029

Verwunderung im Ahrtal über das Schreiben von Bundeskanzler Merz.

Rückhaltebecken-Finanzierung: Landrätin Weigand ist enttäuscht

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler in Bezug auf die Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus dem Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. Darin werden unterschiedliche Gründe angesprochen, warum aus Sicht des Bundes die seitens der Kreise vorgeschlagene Verwendung der Mittel nicht möglich sei.

Weiterlesen

Die Flut hat 2021 in weiten Teilen des Ahrtals erhebliche Schäden verursacht.
2123

Hochwasserschutz falle in die Zuständigkeit der Länder

Neue Rückhaltebecken im Ahrtal dürfen nicht durch den Aufbaufond finanziert werden

Kreis Ahrweiler. Mithilfe des Aufbaufonds wollte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Conelia Weigand (parteilos) den Bau neuer Rückhaltebecken im Ahrtal finanzieren. Dafür hatte sie sich gemeinsam mit zwei weiteren Landkreisen stark gemacht. Nun erhielt sie die Absage der Bundesregierung für ihr Vorhaben, wie SWR und Rhein-Zeitung berichten. Das Sondervermögen sei für den Wiederaufbau gedacht.

Weiterlesen

Symbolbild.
2840

Staatsanwaltschaft lobt Belohnung in Höhe von 7.500 Euro aus

Kindesmissbrauch in Oberdürenbach: Fall wird Gegenstand von „Aktenzeichen XY“

Oberdürenbach. Am Nachmittag des 21. Juni 2025 hielt sich ein siebenjähriges Mädchen auf einer Geburtstagsfeier am Sportplatz in Oberdürenbach, in der Verbandsgemeinde Brohltal, auf. Während eines kurzen Moments, als das Kind die Feier verließ, begegnete es auf einem angrenzenden Feldweg einem bislang unbekannten Mann. Dieser forderte das Mädchen auf, ihm zu folgen, und führte es zu einem nahegelegenen Pferdeunterstand.

Weiterlesen