Allgemeine Berichte | 15.08.2025

Besonders gravierende Sachbeschädigung machte Reaktion unumgänglich: Bierkästen und Teile einer Holzsitzgruppe wurden in einem Lagerfeuer verbrannt

„Hochkreuz“ im Andernacher Stadtwald erstrahlt in neuem Glanz

V.l. Oberbürgermeister Stadt Andernach Christian Greiner, Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung / Abteilung Liegenschaften Markus Kluth, Auszubildender Forst-Wirt Jonas Schambach, Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung / Abteilung Liegenschaften Deniz Fedakar, Revierleiter Forstrevier Laacher See Christophe Denkinger . Fotos: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz

Andernach. Nach Herausforderungen und Missbrauch durch verschwenderische Erholungsnutzung wurde das „Hochkreuz“ im Andernacher Stadtwald umgestaltet. Der beliebte Aussichtspunkt ist seit Jahrzehnten für seinen weiten Blick über Andernach bekannt und wird nun den Bedürfnissen von Natur und Besuchern gerecht.

Das Team des Forstreviers Laacher See ist für die Pflege des „Hochkreuz“-Bereichs zuständig. Dazu gehörten halbjährliche Verkehrssicherungsbegehungen und die regelmäßige Reinhaltung des Platzes.

Die zunehmend extensive Nutzung führte jedoch zu erheblichen Problemen: Beschädigte neu gepflanzte Bäume, Müllablagerungen und unzulässige Lagerfeuer erforderten wiederholte Einsätze der Feuerwehr und stellten eine Gefahr für die umliegenden Waldflächen dar.

Vor etwa zwei Monaten erreichte die Problematik mit einer besonders gravierenden Sachbeschädigung ihren Höhepunkt: Bierkästen und Teile einer Holzsitzgruppe wurden in einem Lagerfeuer verbrannt. In Reaktion darauf initiierte das Forstrevier Laacher See unter Leitung von Förster Christophe Denkinger eine grundlegende Neugestaltung des „Hochkreuz“.

Im Zuge der Maßnahmen wurde der Bereich, der regelmäßig für nicht gestattete Lagerfeuer genutzt wurde, mit Schotter überdeckt. Schotterwege wurden angelegt, Fläche und Wege mit Eichenstangen eingefasst. Ein stabiles Geländer sichert nun den Bereich, während junge Bäume entlang der Abgrenzung gepflanzt wurden. Eine massive Sitzgarnitur lädt zum Verweilen und Picknicken ein.

Oberbürgermeister Christian Greiner besuchte kürzlich den neu gestalteten Bereich und zeigte sich zufrieden mit dem Projekt. „Der Wald ist kein Ort für Feuer – insbesondere angesichts der wachsenden Gefahren durch extreme Trockenheit“, erklärte Greiner. „Feuer im Wald hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt, sondern trägt auch erheblich zum Klimawandel bei. Die Freisetzung von CO2 und anderen Treibhausgasen aus verbranntem Holz verstärkt den Treibhauseffekt und beeinträchtigt unsere Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels.“ Greiner unterstützt das Projekt und setzt sich weiterhin für den Rückbau von Feuerstellen in Wäldern ein.

Die Arbeiten am neuen „Hochkreuz“ wurden vor zwei Wochen abgeschlossen und kosteten insgesamt 5.000 Euro. Die Umsetzung dauerte eine Woche und wurde maßgeblich von Forstwirt-Azubi Jonas Schambach begleitet.

Ein Dank galt den Landesforsten Rheinland-Pfalz für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Andernach bei der Umsetzung des Projekts. BA

Das Hochkreuz im alten Zustand.

Das Hochkreuz im alten Zustand.

Nun strahlt es in neuem Glanz.

Nun strahlt es in neuem Glanz.

V.l. Oberbürgermeister Stadt Andernach Christian Greiner, Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung / Abteilung Liegenschaften Markus Kluth, Auszubildender Forst-Wirt Jonas Schambach, Amt für Stadtplanung und Bauverwaltung / Abteilung Liegenschaften Deniz Fedakar, Revierleiter Forstrevier Laacher See Christophe Denkinger . Fotos: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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