Allgemeine Berichte | 16.04.2025, 16:30 Uhr

NABU begrüßt Einschalten der Staatsanwaltschaft

Illegaler Abschuss von Wölfin im Westerwald

Symbolbild.Foto: Pixabay

Region. Der NABU Rheinland-Pfalz verurteilt die von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) in ihrer gestrigen Pressemitteilung bekannt gegebene vermutlich illegale Tötung der Wölfin GW4599f im Kreis Altenkirchen. Laut SGD Nord besteht kein Zweifel an der Todesursache des bereits am 19. Februar tot aufgefunden Jungtiers. Der Abschuss eines streng geschützten Tieres wie dem Wolf ist, ohne vorliegende Ausnahmegenehmigung, eine Straftat.

„Die vermutlich illegale Tötung der Wölfin zeigt, dass immer noch viel Aufklärungsarbeit nötig ist, damit wir endlich einen gesunden Umgang mit dem Wolf als heimische Tierart lernen“, sagt Ann-Sybil Kuckuk, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. Seit Jahren fordert der NABU eine sachliche und faktenbasierte Diskussion zum Thema Wolf. Auch in anderen Bundesländern kommt es immer wieder zu illegalen Tötungen von Wölfen, wobei die Dunkelziffer vermutlich sogar deutlich höher ist. Daher vertraut der NABU Rheinland-Pfalz in diesem Fall auf die bestehende Gesetzgebung und entsprechende Konsequenzen.

„Wir begrüßen das Einschalten der Staatsanwaltschaft und erwarten, dass dieser Fall von allen Seiten aufs Schärfste kritisiert und gemeinsam an einer sachlichen Aufklärung gearbeitet wird“, so Kuckuk.

Pressemitteilung NABU RLP

Symbolbild. Foto: Pixabay

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Auftrag, Nr. AF2026.000438.0, September 2026
Anzeige Werbekampagne "Am Zeiberberg"
Rund um´s Haus
Tombola - Heimat Shoppen
SozialarbeiterIn Kita St. Elisabeth
Kirmes Ettringen 2026
Empfohlene Artikel
Foto: :pixabay.com
46

Wer Andernach verstehen möchte, sollte nicht nur durch die Altstadt schlendern, sondern auch dem Stadtmuseum einen Besuch abstatten. Hinter den historischen Mauern des prachtvollen Hauses von der Leyen verbirgt sich eine Reise durch mehr als 2.000 Jahre Stadtgeschichte. Und die wird gier spannend erzählt und mit vielen Geschichten, die zeigen, wie aus einer römischen Siedlung eine der ältesten Städte Deutschlands wurde.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Daniel Ramershoven dankt den Kunden und seinen Mitarbeitern*innen für die Jahrzehntelange Treue.
2194

- Anzeige -Traditionsunternehmen Ramershoven schließt seine Geschäfte am Marktplatz

Ein Stück Mayen sagt leise „Auf Wiedersehen“

Mayen. Es ist eine Nachricht, die viele Menschen in Mayen mit Wehmut aufgenommen haben: Das traditionsreiche Unternehmen Ramershoven wird seine beiden Geschäfte am Mayener Marktplatz zum 31. Oktober 2026 schließen. Damit endet eine lange und prägende Geschichte des stationären Einzelhandels in der Innenstadt.

Weiterlesen