Allgemeine Berichte | 10.12.2021

Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis agieren gemeinsam

Impfstelle Westerwald-Sieg startet in Hachenburg

Die Landräte Achim Hallerbach (Neuwied) und Dr. Peter Enders (Altenkirchen) sowie die Hauptamtliche Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland (Westerwaldkreis) freuen sich gemeinsam mit den Impfkoordinatoren Peter Deipenbrock und Burkhard Haubrich über das zusätzliche Impfangebot der drei Landkreise. Foto:Pressestelle Westerwaldkreis

Region Westerwald. Die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis haben sich dazu entschlossen, eine gemeinsame Impfstelle zu errichten. Die „Impfstelle Westerwald Sieg“ entsteht derzeit in den Räumen des früheren Landes-Impfzentrums in der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule in Hachenburg. Zu diesem Schritt haben sich die drei Landkreises auf Grund des hohen Bedarfs an Impfungen in der Region sowie dem von Bund und Ländern ausgegebenem Ziel, ausgehend von Mitte November bis Jahresende 30 Millionen Impfungen durchzuführen, entschlossen.

„Nachdem das Land Rheinland-Pfalz die Impfzentren im Herbst geschlossen hat, übernehmen wir Verantwortung und öffnen ab 15. Dezember die kommunale Impfstelle Westerwald-Sieg“, erläutern die drei Westerwälder Landräte Achim Schwickert, Dr. Peter Enders und Achim Hallerbach. Das sei laut den Landkreisen auch eine Reaktion auf die Tatsache, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die erforderliche Menge an Impfungen aktuell nicht bewältigen können, obwohl hier viele Akteure sehr engagiert arbeiten. „Als die Bitte der Ministerpräsidentin über den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz, kam, hier als Kreise aktiv zu werden, haben wir nicht lange gezögert und eine gemeinsame Lösung gefunden“, berichten die drei Landräte.

Die Standortwahl sei auf Hachenburg gefallen, weil im dortigen ehemaligen Landes-Impfzentrum die Infrastruktur teilweise noch vorhanden war beziehungsweise sich in kurzer Zeit wieder installieren ließ. Zudem sei Hachenburg für die Bürgerinnen und Bürger der drei Westerwälder Landkreise gut erreichbar. Die Landräte sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Verwaltungen dankbar, die seit Tagen unter Hochdruck an der Einrichtung arbeiten.

Beim Personal der Impfstelle greift man vor allem auf Ärztinnen und Ärzte im Ruhestand zurück, die bereits in den Landes-Impfzentren mitgearbeitet haben. Ähnlich sieht es bei dem medizinischen Fachpersonal und Verwaltungskräften aus. Die Vertreter der Kreise betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um ein Impfzentrum des Landes Rheinland-Pfalz handelt. Zudem sei man sich einig, dass man sich nicht an der Sonderimpfaktion des Landes beteiligen wird. Auch Kinder unter zwölf Jahren sollen hier nach den Vorgaben des Landes zunächst nicht geimpft werden.

Wann wird geimpft?

Start ist am 15. Dezember. Geimpft werden soll nach derzeitigem Stand montags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr, so dass im ersten Ausbauschritt bis zu 1.000 Impfungen pro Tag möglich sind. Bei höherem Bedarf sowie entsprechender Verfügbarkeit von Personal und vor allem von Impfstoff wären die Kapazitäten noch erweiterbar.

Was und womit wird geimpft?

Es finden Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen („Booster“) für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren statt. Die sogenannte Booster-Impfung erfolgt frühestens fünf Monate nach der zweiten Impfung oder – bei erster Impfung mit Johnson & Johnson – vier Wochen nach der Impfung. Bei Personen unter 30 Jahren kommt gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) sowohl für die Grundimmunisierung (Erst- und Zweitimpfung) als auch für eine mögliche Auffrischungsimpfung ausschließlich Impfstoff von Biontech zum Einsatz. Personen, die 30 Jahre und älter sind, werden mit dem Impfstoff von Moderna geimpft. Es besteht kein Anspruch auf eine Impfstoffauswahl.

Wie bekommt man einen Termin?

Eine Anmeldung über das Impfportal des Landes ist zwingend nötig. Anmeldungen sind spätestens ab dem kommenden Montag unter https://impftermin.rlp.de möglich. Die drei Kreisverwaltungen, deren Gesundheitsämter sowie die Impfstelle selbst können keine Anmeldungen entgegennehmen. Die Verantwortlichen haben in dem Zusammenhang auch noch eine wichtige Bitte: „Sagen Sie Impftermine ab, sofern Sie bereits anderweitig geimpft wurden oder aber Ihren Termin nicht wahrnehmen können. So verfallen keine Termine unnötig.“ Dies geht ganz einfach online über https://impftermin.rlp.de (Button „Stornierung eines Termins“) oder über den entsprechenden Link in der E-Mail der Terminbestätigung.

Wo wird geimpft?

Die Adresse der früheren Graf-Heinrich-Realschule lautet: Am Schwimmbad 2, 57627 Hachenburg. Die Impfstelle Westerwald-Sieg ist barrierefrei erreichbar. In unmittelbarer Nähe gibt es ausreichend Parkplätze, welche zwingend zu nutzen sind. Vom Parkplatz aus sind es etwa 200 Meter Fußweg bis zum Eingang.

Wichtig: Wer sich impfen lässt, bringt zum Termin die Impfnachweise der Erst- und Zweitimpfung sowie einen Personalausweis mit. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und unnötige Wartzeiten zu vermeiden, sollten die impfwilligen Personen maximal 15 Minuten vor dem Termin die Impfstelle aufsuchen.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung des

Westerwaldkreises

Quelle: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Quelle: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Foto: Jennifer Arndt

Die Landräte Achim Hallerbach (Neuwied) und Dr. Peter Enders (Altenkirchen) sowie die Hauptamtliche Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland (Westerwaldkreis) freuen sich gemeinsam mit den Impfkoordinatoren Peter Deipenbrock und Burkhard Haubrich über das zusätzliche Impfangebot der drei Landkreise. Foto:Pressestelle Westerwaldkreis

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund um´s Haus
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Anzeige "Rund ums Haus"
Schulze Klima -Image
fit für`s Alter?
Innovatives rund um Andernach
Ostergrußanzeige
Osteraktion
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
51

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2299

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige