Allgemeine Berichte | 28.09.2020

Karnevalsgesellschaft Unkel e. V. trifft Entscheidung für Session 2020/21

KG Unkel sagt alle Veranstaltungen ab

Entscheidung war aufgrund der aktuelle Lage alternativlos

Unkel. Die Karnevalsgesellschaft Unkel 1930 e. V. hat nach eingehenden Beratungen beschlossen, sämtliche Veranstaltungen für die kommende Session 2020/2021 abzusagen.

Natürlich – der Schritt hin zur Absage sei allen Beteiligten enorm schwer gefallen, verlautet es aus dem Kreis der Verantwortlichen bei der KG.

Von der Absage betroffen ist die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Sessionseröffnung im November. Alle weiteren Veranstaltungen wie die Prunksitzung, Kinderkarneval, kölsche Mess sind ebenfalls von der Absage betroffen.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so der 1. Vorsitzende Manfred Himmelbach. „Letztendlich sehen wir uns in der Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Bevölkerung und aller unserer Mitglieder“, so Manfred Himmelbach weiter.

Die KG Unkel hatte sich frühzeitig schon entscheiden, in der Session 2020/2021 keine Prinzessin und/oder Prinz zu proklamieren. Zu diesem Zeitpunkt war schon erkennbar das es den Tollitäten an Auftrittsmöglichkeiten fehlen würde. Gleichfalls sah man das finanzielle Risiko durch die fehlende Planungssicherheit als zu hoch an.

Man habe alle Möglichkeit einer Durchführung unter Beachtung der herrschenden Hygienevorschriften und vorhandenen baulichen Gegebenheit eingehend diskutiert. Unter dem Eindruck weiter steigenden Infektionszahlen ist man zum Ergebnis gelangt, dass eine Durchführung von Veranstaltungen nicht verantwortbar ist.

Dem Gesundheitsschutz wurde bei allen Überlegungen immer die höchste Priorität eingeräumt.

Ob am Rosenmontag ein Zug in deutlich reduzierten Umfang stattfinden kann, soll in Abhängigkeit der Entwicklung der Pandemie, zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Die KG Unkel hofft auf Verständnis für die Entscheidung und freut sich mit allen Karnevalisten und Freunden gesund in die Session 2021/2022 starten zu können.

Innerhalb des Vorstandes wird jetzt schon intensiv auf der Ausgestaltung dieser Session gearbeitet.

„Uns ist es weitestgehend gelungen das geplante Programm für die Sessionseröffnung weitestgehend in das nächste Jahr zu übertragen“ berichtet der Literat und Präsident Markus Winkelbach. „Somit können wir uns auf den Start im nächsten Jahr wieder mit einem tollen Programm freuen“.

„Es tut uns für alle Teilnehmer und Verantwortlichen sehr leid. Wir hoffen aber, euch 2021/2022 alle gesund und munter, bei den Veranstaltungen wieder begrüßen zu dürfen“, so der Tenor des Vorstandes.

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