Koblenz: Kranker Baum stürzt auf leerstehendes Haus
Koblenz. In der Südallee ereignete sich am Dienstagnachmittag, 25. Juli, ein schwerer Unfall, als eine Robinie entlang der Straße aufgrund von Pilzbefall umstürzte und auf ein leer stehendes Haus krachte. Das laute Bersten von Holz war der Stadt Koblenz zufolge vor dem krachenden Geräusch zu hören. Glücklicherweise wurde niemand durch den Vorfall verletzt. Sofort nach dem Unfall wurde der Bereich von der Polizei und der Feuerwehr großräumig abgesperrt. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen schickte Stephan Dally, den Stadtbaummanager, zur Untersuchung der Unglücksstelle. Bei einer routinemäßigen Baumkontrolle am Vortag wurde festgestellt, dass die Robinie von einem Pilz befallen war. Das Holz zeigte Anzeichen von Stockfäule, die durch den Eschenstockschwamm verursacht wurde. Zusätzlich müssen drei Ahornbäume in der Straße in naher Zukunft gefällt werden. Die Bäume in der Südallee sind durch den verdichteten Boden und die übermäßige Düngung durch Hundekot geschwächt. Zudem sind Robinien besonders anfällig für Windbruch.
Im Herbst sind weitere Baumfällungen geplant, um Platz für den Ausbau der Südallee zu schaffen. Der Stadtrat hat beschlossen, im ersten Bauabschnitt auf der Mittelachse eine Allee aus weißblühenden Vogelkirschen anzulegen. Ein Grünstreifen mit hochwertigem Pflanzsubstrat und Wurzelschutz wird zukünftig sicherstellen, dass sich die sogenannten Klimabäume gesund entwickeln können.
Nachdem ein Auto aus der Gefahrenzone entfernt wurde, wurde der Baumstamm von einem beauftragten Baumbetrieb zerteilt. Ein Teil des Baumstumpfes wird nun von den Baumkontrolleuren der Stadt genauer untersucht. Nach etwa zwei Stunden konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
BA
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