Allgemeine Berichte | 13.11.2018

Martinsmarkt und Bürgerempfang

Kochen und Backen in Löhndorf

22. Auflage an und in der „Alten Schule“

Stand des Fördervereins der katholischen Kita St. Georg „Villa Kunterbunt“. RASCH

Löhndorf. „Kochen und Backen in Löhndorf“ hieß das Motto des diesjährigen Martinsmarktes. Seit der Premiere gilt der Markt als Veranstaltung mit einem ganz eigenen Charme und Besucherandrang am Montag. Am Nachmittag herrschte so etwas wie Volksfestatmosphäre. In seiner 22.. Auflage bestätigte sich dies einmal mehr: Es gibt einen überaus erfolgreichen Dreiklang von Markt, Bürgerempfang und Ausstellung zur Dorfgeschichte. Damit ist der Markt selbst eben auch eine Löhndorfer Besonderheit.

Und die Ausstellung zum Thema präsentierte sich hochinteressant. So gab es einen hochmodernen Thermomix zu sehen. Der stand dann ganz lebhaft in großen Kontrast zu seinem Vorgänger aus dem Jahr 1860. Das war ein ganz klassischer Küchenherd, der noch mit Holz oder Kohle betrieben wurde und eine besonders reiche Verzierung aufwies. Aber auch sonst hatten die Macher von Markt und Ausstellung sich wieder sehr viel einfallen lassen und für eine einzigartige und sehr lebendige Atmosphäre gesorgt. Für Löhndorfs Ortsvorsteher Volker Holy war der Markt ebenso eine Premiere wie für Sinzig Bürgermeister Andreas Geron. Holy freute sich über die Ehrengäste Guido Ernst, den Kreisbeigeordneten Friedhelm München und Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron. Die hatten in ihren Grußworten viel Lob für die Löhndorfer Dorfgemeinschaft und deren Projekt Martinsmarkt übrig. Festredner des Tages war ein hoch anerkannter Mann vom Fach. Stefan Krupp ist nicht nur Küchenchef im Sankt Peter in Walporzheim, war 1990 mit 25 Jahren Deutschlands jüngster Sternekoch und ist seit 1995 auch Löhndorf Bürger. Der Mann fühlt sich in seiner neuen Heimat sehr wohl und hatten den Job gerne angenommen. Er erklärte, wie unterschiedlich man das Traditionsgericht Döppcheskooche am heimischen Herd oder aber auch in der Molekularvariante der Sterneküche interpretieren kann. Sein Spruch: „Döppcheskooche gibt es natürlich auch in der veganen Variante, kann man machen, muss man aber nicht!“ sorgte für viel Schmunzeln im Saal

Natürlich sangen und spielten die Kindergartenkinder das Martinslied. Den weiteren musikalischen Rahmen lieferte der Männergesangverein . Der Markt präsentierte sich mit großem Angebot und großem Besucherandrang. Vor allem am Mittag und zum Feierabend knubbelte es sich auf dem Festplatz vor der „Alten Schule“. Für die Löhndorfer selbst ist der Markt unter dem Motto: Probieren, kaufen und natürlich viele Schwätzchen halten längst ein Muss, lockt aber auch mehr und mehr Besucher von auswärts.

Beim Markt selbst war wieder alles im Angebot, was das Leben angenehm macht. Die Palette reichte von Backesbrot, Räucherfisch, Flammlachs, Döppekuchen, Schlachtplatte, Eier, Käse und Wurst bis zu Tee, Kaffee und Kuchen über Obst und Gemüse, Marmeladen, bis zu den bekannt guten Löhndorfer Obstweinen. Der Martinsmarkt in Löhndorf bleibt eine einzigartige Veranstaltung. Und der Löhndorfer Dorfgemeinschaft werden wohl auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen.

BL

Eröffnung des Martinsmarktes mit „Geböller“ durch Bürgermeister Geron.

Eröffnung des Martinsmarktes mit „Geböller“ durch Bürgermeister Geron.

Stand des Fördervereins der katholischen Kita St. Georg „Villa Kunterbunt“. Fotos: RASCH

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