Koblenz testet mobile vertikale Gärten
Kühle Oasen in der Stadt
Koblenz. An heißen Tagen in überhitzten Innenstädten einen kühlen Kopf zu bewahren, ist manchmal gar nicht so einfach. Denn gerade auf stark versiegelten Stadtflächen ist die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen deutlich schwieriger als im entsiegelten Außenbereich. Mobile Vertikale Gärten mit Hochdruckvernebelungsanlagen bieten für innerstädtische Bereiche eine geeignete Alternative und können gerade in stark versiegelten Bereichen zur Abkühlung und Aufwertung der Flächen beitragen.
In solchen Mobilen Vertikalen Gärten wachsen Kletterpflanzen, immergrüne Kletterpflanzen und Stauden unterschiedlicher Höhe. Die Versorgung der Pflanzen erfolgt durch Tröpfchenbewässerung aus einem integrierten Wassertank, der auch Regenwasser aufnehmen kann. Die Pflanzen wachsen auf einem organischen und torffreien Spezialsubstrat mit Langzeitdüngung.
Im Rahmen eines Pilotprojekts testet die Stadt über einen Zeitraum von drei Monaten bis zum 2. September 2024 zwei mobile vertikale Gärten der Firma MobiGa. Diese stehen im Innenhof des Rathausgebäudes II (gegenüber dem Schängelbrunnen). Beide MobiGa-Anlagen sind mit einem Hochdruckvernebelungsmodul ausgestattet. Mit der Hochdruckvernebelung kann auf Knopfdruck für ca. eine Minute mit einem feinen Sprühnebel für Abkühlung gesorgt werden. Aus hygienischen Gründen arbeitet die Hochdruckvernebelungsanlage mit einer UV-Lichtentkeimung.
Ein wichtiger Bestandteil des Pilotprojektes Mobile Vertikale Gärten in Koblenz ist das Feedback der Bevölkerung. Dazu gibt es die Möglichkeit, direkt vor Ort an einer Umfrage teilzunehmen. Details und der Link zur Umfrage sind während der Ausstellungszeit auf dem Info-Poster im Rathausinnenhof zu finden.
Informationen gibt es auch unter klimaschutz.koblenz.de. BA
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