Allgemeine Berichte | 13.03.2025

Landesweiter Warntag: Warnsysteme erfolgreich getestet

Foto: BKK

Rheinland-Pfalz. Um die Abläufe für den Ernstfall zu erproben und die Bevölkerung für den Warnmittelmix zu sensibilisieren, wurde im neuen Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) in Koblenz erstmals eine landesweite Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst.

„Der landesweite Warntag hat gezeigt, dass wir in Rheinland-Pfalz über leistungsfähige Warnsysteme verfügen, die im Ernstfall Leben retten können. Unser Ziel ist es, diesen Erfolg weiter auszubauen und unsere Warninfrastruktur stetig zu optimieren. So konnten in den letzten drei Jahren insgesamt 660 Sirenen ertüchtigt und erbaut werden. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir daran, noch mehr Menschen zu erreichen und die Resilienz der Bevölkerung weiter zu stärken. Dabei setzen wir verstärkt auf den Ausbau neuer Technologien, eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie eine umfassende Aufklärungskampagne. Nur wenn die Bevölkerung weiß, wie sie im Ernstfall reagieren muss, können wir die Sicherheit in unserem Land nachhaltig verbessern. Der Warntag hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, aber wir wollen noch besser werden“, so Innenminister Michael Ebling. Land und Bund haben im Rahmen der Sirenenförderung seit 2021 Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 11,4 Millionen Euro für den Ausbau von Sirenen bewilligt. Für das Jahr 2025 sieht das Land weitere Fördermittel in Höhe von 2 Millionen Euro vor.

Ein zentraler Aspekt des landesweiten Warntags ist die Erprobung der technischen Warninfrastruktur. Die Belastungsprobe bestätigte die Funktionsfähigkeit der verschiedenen Warnmittel, darunter die Warn-Apps NINA und KATWARN, der Mobilfunkdienst Cell Broadcast sowie Radio und Fernsehen. Zusätzlich unterstützten zahlreiche Kommunen den Warntag mit dem Einsatz von Sirenen, mobilen Lautsprecheranlagen und der Bespielung von digitalen Werbetafeln.

Insgesamt haben sich rund 40 Landkreise, kreisfreie Städte und Verbandsgemeinden mit eigenen Warnungen am landesweiten Warntag beteiligt.

„Das Lagezentrum Bevölkerungsschutz im Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ist ein wertvoller Baustein im Umgang mit Not- und Gefahrenlagen in Rheinland-Pfalz. Hier laufen alle wichtigen Informationen zusammen, werden fachkundig ausgewertet und verantwortungsvoll weitergegeben. Unser erster landesweiter Warntag hat deutlich gemacht, dass die Abläufe in unserem neuen Lagezentrum für Bevölkerungsschutz im Testlauf schon sehr gut funktionieren. Um unsere Warnsysteme langfristig noch weiter zu verbessern, sollen in Zukunft weitere landesweite Warntage folgen“, so Innenstaatssekretär Daniel Stich, der sich vor Ort in Koblenz einen Eindruck von den Abläufen am neuen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz verschaffte.

„Ich danke allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und für die effiziente Planung. Die Kolleginnen und Kollegen sind alle hochmotiviert. Das kann man hier spüren. Die Zusammenlegung vom operativem Einsatzgeschäft und Ausbildung zahlt sich aus“, sagte der Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz, René Schubert.

Der landesweite Warntag in Rheinland-Pfalz ergänzt den jährlich im September stattfindenden bundesweiten Warntag und soll dazu beitragen, die vorhandenen Systeme und Abläufe unter realistischen Bedingungen zu erproben und weiter zu optimieren. „Mit dem landesweiten Warntag haben wir die Möglichkeit, noch einmal andere Abläufe zu testen als beim bundesweiten Warntag. In diesem Jahr wurde MoWaS im neuen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ausgelöst. Für das kommende Jahr sollen die Kommunen in die Situation kommen, dass sie selbst MoWaS über die Integrierten Leitstellen auslösen“, so Minister Ebling. So können die Verantwortlichen in den Kommunen praxisnah Erfahrungen mit dem System sammeln und die Abläufe erproben.

Pressemitteilung Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

Foto: BKK

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
  • Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.

Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger

  • Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
  • Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Imageanzeige
Innovatives aus Weißenthurm
Start Frühjahrssemester
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Anzeige KW 3
Rg.adresse:  BEST gGmbH Mainzer Str. 8 56154 Boppard
Empfohlene Artikel

Kreis Neuwied. Die „Vattenfall wiwi consult Erneuerbare Energie Südwest GmbH“ darf acht neue Windenergieanlagen in den Gemarkungen Klein- und Großmaischeid sowie Dierdorf-Giershofen im Kreis Neuwied bauen und betreiben. Das ist das Ergebnis des Verfahrens, das die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord jüngst abgeschlossen hat. Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden mehr als 40 Fachstellen befragt.

Weiterlesen

Remagen. Lustig, skurril und immer wieder auch nachdenklich: Das Ahrtal ist reich an Geschichten. Und all diese Geschichten hat Daniel Robbel zusammengetragen. Der Ahrtaler Schriftsteller und Journalist hat in den vergangenen Jahren unzählige Anekdoten, Legenden und Kuriositäten aus seiner Heimat gesammelt und in Büchern wie dem Bestseller „111 Orte im Ahrtal, die man gesehen haben muss“, der gemeinsam...

Weiterlesen

Weitere Artikel

Kein Lebewesen polarisiert so stark wie die Taube

Tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement in Andernach?

Andernach. In den letzten Monaten erhielt die Stadttaubenhilfe Koblenz/Neuwied e.V. einen Hinweis auf den geplanten Abriss des sogenannten „Nikoläuschen“ in Andernach, in dem nachweislich der Großteil der in Andernach-Stadt lebenden Stadttauben über die Jahre angesiedelt hatte.

Weiterlesen

Allgemeine Berichte

Traditioneller Kinderkarneval

Miesenheim. Am Freitag, 13.02.26 findet traditionsgemäß der Kinderkarneval des MKK statt. Getreu dem Motto „von und für Kinds“ steht hierbei alles im Zeichen der kleinen Jecken. Mit Tanzauftritten, Spiel und Spaß gelingt auch in diesem Jahr sicherlich wieder ein toller Nachtmittag! Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Einlass ist um 13:30 Uhr, Beginn ist um 14:11 Uhr im Bürgerhaus Miesenheim, der Eintritt ist frei.

Weiterlesen

Einstimmiges Votum: Dr. Daniel Phiesel übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der WFEG

Klares Signal für eine zukunftsgerichtete Ausrichtung der Wirtschaftsförderung

Rheinbach. Der Aufsichtsrat der WFEG Rheinbach hat Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel einstimmig zu seinem Vorsitzenden gewählt. Mit dem geschlossenen Votum setzt die WFEG ein klares Signal für eine zukunftsgerichtete Ausrichtung der Wirtschaftsförderung in Rheinbach. „Wirtschaft ist für mich das zentrale Thema“, erklärt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. „Entscheidend ist nicht, wo wir herkommen, sondern wo wir hinwollen.

Weiterlesen

Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Dauerauftrag 2026
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0002#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Image Anzeige
Imagewerbung
Stellenausschreibung "Sachbearbeiterin" - Auftraggeber Regina Elsting
Neueröffnung
Närrisches Wochenende Linz
Wir helfen im Trauerfall
Schichtführer Dosenanlage
Gesamtrechnung 2026
Stellenanzeige Stellv. Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt