Allgemeine Berichte | 04.06.2024

100.000 Euro aus „Modellprojekt Smart Cities“ fließen in Mint-Lernort

Landkreis investiert in Zukunft des „MakerSpace MYK“

Freuen sich über die Weiterleitung der Fördermittel (v.l.n.r.): Rita Emde, Prokuristin Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, Hauptgesellschafterin MakerSpace MYK Eva Pfitzner, der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und CDO des Landkreises Sonja Gröntgen.  Foto: Smarte Region MYK10/D.Anton

Kreis MYK. Der Kreisausschuss hat jüngst die Weiterleitung von Mitteln in Höhe von 100.000 Euro aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ an die „MakerSpace Mayen-Koblenz gGmbH“ beschlossen. Die Gelder werden für Personal, Betrieb und die weitere Ausstattung des „MakerSpace“ verwendet, um den Zugang zu technologischer Bildung für alle Bevölkerungsschichten zu gewährleisten. Durch diese Investition stärkt der Kreis seine Vorreiter-Position einer smarten und zukunftsfähigen Region. Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, zu dessen Geschäftsbereich auch die Stabsstelle „Smart Cities“ gehört, hat unlängst gemeinsam mit CDO des Landkreises Sonja Gröntgen sowie Rita Emde, Prokuristin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, den Weiterleitungsvertrag der Fördermittel an Eva Pfitzner, Hauptgesellschafterin „MakerSpace MYK“, übergeben.

„Die Entscheidung des Kreisausschusses unterstreicht das Engagement, gemeinsam an Zukunftskompetenzen für die Region zu arbeiten. Das freut mich sehr, denn nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im ganz normalen Alltag, nimmt die Bedeutung von Informatik, Naturwissenschaften und Technik stetig zu. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft als Ganzes über ein grundlegendes Verständnis für Technologie verfügt“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und macht deutlich, dass vor allem Kinder frühzeitig Kompetenzen und Freude am Umgang mit der digitalisierten Welt entwickeln sollten. Denn so sind sie nicht nur besser auf diese vorbereitet, sondern wählen auch leichter Berufe in den genannten Bereichen. Auch die Hauptgesellschafterin des „MakerSpace“ Eva Pfitzner freut sich über die finanzielle Unterstützung. „Die Förderung durch den Landkreis und die „Smarte Region MYK10“ über das Programm ‚Modellprojekte Smart Cities‘ ermöglicht es uns, den Betrieb weiter zu professionalisieren und unser Angebot auszubauen. Unser Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der experimentiert, geforscht und programmiert wird, und die als selbstverständliche Freizeitaktivität in der Region angenommen wird“, sagt Eva Pfitzner.

Der „MakerSpace Mayen-Koblenz“ hat sich seit seiner Eröffnung als zentraler Lernort rund um Informatik, Naturwissenschaften und Technik etabliert und versteht sich als Anlaufstelle für die bisher dezentral in den Bereichen operierenden Bildungsangebote der Region. Derzeit finden sich wochentags zwischen 12 und 19 Uhr jeweils bis zu 30 Kinder und Jugendliche in den Räumlichkeiten in Bendorf ein, um das breite Angebot des „MakerSpace“ kostenlos während der ‚freien Forschungszeit‘ zu nutzen. Darüber hinaus besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Formate des „MakerSpace“ auch an allen anderen Orten im Landkreis zu präsentieren – sei es in Schulen, Gemeindehäusern, kommunalen oder freien Jugendeinrichtungen. Mit einem breiten Kursangebot, das von wöchentlich stattfindenden Treffen zu Smart Home über Nähen oder Programmieren bis hin zu Ferienfreizeiten und offenen Werkstatttreffs reicht, wird ein umfassendes Bildungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereitgestellt.

Die umfassende Unterstützung und Beratung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH und die Stabsstelle „Smart Cities“ seit der Gründung der „MakerSpace Mayen-Koblenz gGmbH“ zeigt die tiefe Verankerung des Projekts in der regionalen Entwicklungsstrategie. „Es ist essentiell, dass wir unserer Bevölkerung die Technologien und das Wissen an die Hand geben, dass sie für die Zukunft benötigen“, erklärt Sonja Gröntgen, CDO des Landkreises Mayen-Koblenz. „Der ´MakerSpace´ ist ein lebendiger Beweis dafür, dass unsere Region auf dem besten Weg ist, eine smarte Bildungslandschaft zu schaffen.“ Alle beteiligten Partner sind überzeugt davon, dass die Weiterförderung des „MakerSpace“ nicht nur den Teilnehmenden zugutekommt, sondern auch langfristig positiv zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der gesamten Region beiträgt.

Über MakerSpace Mayen-Koblenz gGmbH

Gegründet im Februar 2023, bietet der „MakerSpace Mayen-Koblenz“ als gemeinnützige GmbH innovative Lernumgebungen für alle Altersgruppen. Die Hauptgesellschafterin Eva Pfitzner fördert gemeinsam mit den Mitgesellschaftern Andreas Kirchgässner und Katharina Herold die MINT-Bildung durch vielfältige Programme und Kurse. Weitere Informationen sind auf der Website https://makerspace-myk.de verfügbar.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Freuen sich über die Weiterleitung der Fördermittel (v.l.n.r.): Rita Emde, Prokuristin Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein, Hauptgesellschafterin MakerSpace MYK Eva Pfitzner, der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und CDO des Landkreises Sonja Gröntgen. Foto: Smarte Region MYK10/D.Anton

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