„Smarte Region MYK10“: Eine Online-Veranstaltung für alle Interessierte

Mayen-Koblenz startet zu einer smarten Region

Auftaktforum am 23. September lädt zum Mitmachen ein

Mayen-Koblenz startet
zu einer smarten Region

Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer (CDO), hält als Digitalisierungsbeauftragte im Smart-Cities-Projekt die digitalen Fäden im Landkreis zusammen. Foto: Kreisverwaltung MYK/Morcinek

10.09.2021 - 14:02

Kreis MYK. Nach intensiven Vorarbeitenfällt nun endlich der offizielle Startschuss für die praktische Projektarbeit, um die Digitalisierung im Landkreis voranzutreiben und Mayen-Koblenz und seine zehn kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden smarter (engl.: intelligenter) zu machen. Mit dem Online-Auftaktforum „Smarte Region MYK10“ begibt sich die Kreisverwaltung am 23. September von 18 bis 19.30 Uhr gemeinsam mit allen Interessierten auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wie die Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz aussehen soll.


„Welche Rolle die Digitalisierung und smarte Anwendungen künftig in Mayen-Koblenz spielen sollen, das können die Menschen in unserem Landkreis nur gemeinsam beantworten. Daher lade ich alle interessierten Bürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch regionale Vereine und weitere Akteure herzlich dazu ein, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der bereits gespannt ist, welche neuen Erkenntnisse das Smart-Cities-Team rund um die neue Digitalisierungsbeauftragte des Kreises, Sonja Gröntgen, sammeln wird.

Neben einer Vorstellung des durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Projektes „Smarte Region MYK10“ und interessanten Impulsen erfahren die Teilnehmer des Auftaktforums mehr darüber, wie man sich konkret am Prozess beteiligen kann. „Denn eines ist sicher: nur gemeinsam werden wir zu einer smarten Region“, betont Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer (CDO). Bis Ende 2022 geht es zunächst darum, in der Strategiephase gemeinsam mit allen interessierten Akteuren in einem partizipativen Prozess festzulegen, wo die zentralen Zukunftsaufgaben im Landkreis Mayen-Koblenz liegen und in welche Richtung unsere Heimat sich künftig entwickeln soll. Im Anschluss daran liegt der Schwerpunkt ab 2023 dann auf der Umsetzung konkreter Projekte, die die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern, bestehende Probleme mit digitalen Hilfsmitteln lösen sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat nachhaltig sichern.

Erste Maßnahmen werden aber auch bereits in der Strategiephase umgesetzt. Um dafür Ideen zu finden, ruft der Landkreis noch dieses Jahr zum ersten Ideen- und Umsetzungswettbewerb „Ihre Idee für die smarte Region Mayen-Koblenz“ auf. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb werden bei der Auftaktveranstaltung am 23. September bekanntgegeben. Auch darüber hinaus sind über die gesamte Projektlaufzeit bis Ende 2027 hinweg alle Interessierten dazu aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Neben regelmäßigen Beteiligungsformaten und -veranstaltungen im gesamten Landkreis sowie einem offenen Projektbüro in Andernach gibt es spätestens ab der Auftaktveranstaltung auch eine digitale Informations- und Beteiligungsplattform des Gesamtvorhabens. Unter der Internetadresse www.myk10.de kann sich jeder Interessierte orts- und zeitunabhängig über Neuigkeiten informieren, an Umfragen teilnehmen, diskutieren und in verschiedenen weiteren Formaten aktiv auf die Projektentwicklung Einfluss nehmen.

Information: Interessierte, die am Auftaktforum, 23. September, 18 bis 19.30 Uhr, teilnehmen möchten und/oder Interesse daran haben, im Gesamtprojekt aktiv mitzuwirken, senden bitte eine E-Mail an smarte.region@kvmyk.de. Der Einwahllink zum Auftaktforum wird im Vorfeld der Veranstaltung bereitgestellt.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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Kommentare
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
Tobias Hilken (Bremen):
Habt ihr für den Schwachsinn einen Berater gebraucht? Oder ist das euch beim Würfeln eingefallen. ...
P. Müller:
Wer kommt bitte auf einen solchen Unsinn? Wie um alles in der Welt soll Brennholz das Problem sein, wenn ganze Häuser und Totholz an den Brücken hängen. Manchmal habe ich den Eindruck, die Welt ist echt am Ende!...
Tom:
Ich finde den Kommentar von J. Thul mehr als bedenklich. Die in seinen Augen depressiv machenden Fertig-Garagen sind "... ok für Bauarbeiter auf einer Großbaustelle in Afrika". Traurig, traurig :-( Er gehört zu den vielen Menschen, die solche Initiativen einfach mal mies machen. Eine Art Hobby gelangweilter...
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Gertie :
Aha wusste nicht dass dass Brennholz am Stück gelagert wird . Sorry es ist doch eher dass nicht wegräumen von Unterholz am wassernähe, 25 cm brennholzstücken können sich nicht so verkanten . Da sucht man wieder ein schuldige anstatt mal die Augen auf zu machen. Was macht man mit Autos,Containern ,Mülltonnen...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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