Allgemeine Berichte | 04.11.2017

Vortrag in Mendig

„Menschen mit Demenz im Krankenhaus“

Informationen und Tipps für Angehörige am Dienstag, 21. November

Mendig. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für Menschen mit Demenz und ihre Familien oft eine besondere Situation. Dem Betroffenen ist es in der Regel kaum möglich, sich in der fremden Umgebung des Krankenhauses zu orientieren, sich dem vorgegebenen Tagesablauf anzupassen und bei der Diagnostik und Behandlung mitzuwirken. Das pflegerische und medizinische Personal hat oftmals nicht die Zeit, Patienten mit Demenz entsprechend ihren Bedürfnissen zu versorgen. Die Angehörigen machen sich einerseits Sorgen, sind aber gleichzeitig die wichtigsten Bezugspersonen für den Erkrankten und Ansprechpartner für Ärzte und Pflegekräfte.

Um den Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so reibungslos wie möglich zu gestalten, lohnt es sich, im Vorfeld und während der stationären Versorgung im Krankenhaus einige wichtige Punkte zu beachten. Referentin Renate von Ritter, Fachkraft für Gerontopsychiatrie, beleuchtet in ihrem Vortrag die besonderen Problemlagen von Menschen mit Demenz im Krankenhaus und gibt Antworten auf Fragen wie zum Beispiel: Wie kann ich den Klinikaufenthalt vorbereiten? Wie kann ich meinen Angehörigen im Krankenhaus unterstützen? Was ist vor der Entlassung zu beachten? In einer anschließenden Diskussionsrunde besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und zusätzliche Informationen zu erhalten.

Der Vortragsabend „Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ findet am Dienstag, 21. November, von 18 bis 20 Uhr in der DRK-Begegnungsstätte, Pellenzstraße 84a in Mendig statt.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Förderprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ durch finanzielle Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und ist daher für alle Interessierte kostenfrei.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Pflegestützpunkt Mendig/Pellenz oder beim Netzwerk Demenz Mayen-Koblenz unter Tel. (0 26 52) 52 83 59.

Pressemitteilung des Netzwerks

Demenz Mayen-Koblenz

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