Informationsaustausch über Seniorenarbeit in Plaidt

Mobilität für mehr Lebensqualität

Gäste aus Mülheim-Kärlich informierten sich über „Radeln ohne Alter“

Mobilität für
mehr Lebensqualität

Willy Elz (2. v. r.), Geschäftsführer des Fördervereins Seniorenzentrums Maria vom Siege e.V., konnte in Plaidt mit Oswald Senner (l.), Andrea Dötsch (2. v. l.) und Horst Hohn (r.) Gäste aus Mülheim-Kärlich begrüßen, die sich über die Initiative „Radeln ohne Alter“ informierten. Foto: privat

30.09.2019 - 14:15

Plaidt. „Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren“, so könnte das Motto des Projekts „Radeln ohne Alter“ lauten. Mit Hilfe der Initiative sollen Menschen, die nicht mehr aus eigener Kraft in die Pedale treten können, die Freude eines Fahrradausflugs erleben. Deshalb unternehmen ehrenamtliche Kräfte Rikscha-Fahrten mit dem Ziel, Mobilität zu ermöglichen und so Lebensqualität zu schenken. Die Initiative wurde 2012 in Dänemark gegründet und ist mittlerweile in über dreißig Ländern weltweit vertreten. Auch im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es „Radeln ohne Alter“: Das Projekt in Plaidt wurde Mitte 2018 durch den Förderverein Seniorenzentrum Maria vom Siege e.V. gestartet. Aufgrund der guten Resonanz wurde die Initiative daher auch vom Bistum Trier für das ehrenamtliche Engagement gewürdigt.


Initiator und maßgeblich an der Realisierung beteiligt war Willy Elz, seines Zeichens Geschäftsführer des Fördervereins des Seniorenzentrums. Dieser konnte vor Kurzem gemeinsam mit der Leiterin Christiane Krebs Gäste aus Mülheim-Kärlich begrüßen: Oswald Senner (Vorsitzender des Fördervereins Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich), Andrea Reitz (Leiterin einer Senioren-Bewegungsgruppe) und Horst Hohn (Kreistagsmitglied) informierten sich vor Ort über die Projektidee der Senioren-Rikschas. Auch allgemeine Themen der Seniorenarbeit waren Gesprächsgegenstand. Selbstverständlich stand auch eine kleine Probefahrt mit den Rikschas auf dem Programm. Hierbei handelt es sich um spezielle Anfertigungen, die eine sichere und komfortable Fahrt ermöglichen. Die Spezialanfertigen verfügen über einen elektrischen Motor, der die Tretleistung der ehrenamtlichen Fahrer je nach Bedarf unterstützt.

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Kommentare
S. Schmidt:
Diskriminierung erleben heute in Deutschland wieder Menschen die nicht gegen eine Erkrankung an COVID-19 geimpft sind, ebenfalls wird ihnen das Leben schwer gemacht, bis hin zur Unmöglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder dem Einkauf, siehe Ausweitung der sogenannten 2G Regeln!...
juergen mueller:
Gute Nacht Politik Koblenz - schlaft gut und vor allem träumt weiter von einem Einstieg in die Elektromobilität, der eh nicht zu Ende gedacht wurde....
P. Van der Land :
Unfassbar, welches Gremium der Ahnungslosen hat diesen Unfug entschieden? ...
S. Schmidt:
"In Friedenszeiten ersetzt die Verwaltung den Feind", in diesem Spruch liegt viel Wahrheit!...
Gerda Nehls:
Da der Nabu strickt gegen das Aufräumen war und ist, sollte der Nabu jetzt mal einen Teil der verursachten Schäden/ Kosten übernehmen. Treibgut war in erster Linie eben altes liegengelassenes Gehölz/ Bäume, nicht gemähte Ufer usw. Jetzt unterschreiben lassen, dass sie für die Zukunft für die Schäden...
 
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