Allgemeine Berichte | 12.05.2025, 10:15 Uhr

Neu entdeckte Teile der Feste Franz werden kreativ und für kulturelles Treffen saniert

Eine geplante Bühne inmitten der Ruinenlandschaft soll entstehen - Bürger konnten sich den Stand der Baumaßnahmen anschauen

Erste Führung mit Bürgern am Grabenwehr der Feste Franz. Fotos: SCH
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Koblenz. Die Feste Kaiser Franz könnte ein weiterer kultureller Standort mit wunderschönem Blick über die Stadt werden. So könnte es sein, wenn sich die Vorstellungen des Projektleiters der Stadt Koblenz und des Vereins Feste Franz e.V. verwirklichen lassen.

Anlässlich des bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ konnten interessierte Bürger das neu erschlossene Gelände in der Feste Franz besuchen. Es ist schon ein bisschen Abenteuer und Entdeckergefühl wenn man am oberen Rand der Ruinenlandschaft steht und sich vorstellt, dass einmal das Thema Krieg und Abwehr seit dem Jahr 1822 die Soldaten hier beherrschte.

Nachdem die Anlage in den 1920er-Jahren gesprengt wurde, konnten aber jetzt doch wieder Teile der Festung freigelegt werden. Wenn man bei der sehr interessanten Führung von unten, von Lützel aus, den zuerst schmalen Weg mit hohen Wänden links und rechts hinaufgeht, steht man geradeaus vor einem mit beeindruckend riesigen Steinblöcken umbauten Tor zur Festung mit einem Trennungsgraben davor und es erschließt sich dann nach links ein großes Gelände mit dem Grabenwehr. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz und der Verein Feste Franz e.V. luden zu dieser Führung durch die Ruinen ein.

Die gesamte Feste Kaiser Franz wird einmal ein gut gestaltetes Ausflugsziel für viele Bürger und Besucher der Stadt Koblenz sein. Noch oben am Rand der Ruinenlandschaft hat Projektleiter Michael Karkosch den Besuchern einen ersten Eindruck von der Baustelle ermöglicht und die ersten Informationen hierzu gegeben. Anschließend, unten am Tor mit dem Grabenwehr, wird einem erst die Größe des Geländes bewusst und man erkennt deutlich die schräge Anordnung der Grube, welche an ein altes Amphitheater erinnert. So ähnlich soll es auch einmal mit kleiner Bühne auf der Wehrmauer und Sitzgelegenheiten in der Schräge werden. Matthias Kellermann vom Verein der Festung hat u.a. anhand alter Fotos gezeigt, welchen Ursprung die Anlage einmal hatte. Diesen Bereich der Festung wieder sicher zugänglich und fertig zu sanieren, wird mit fünf Millionen Euro vom Bund für die Stadt Koblenz finanziert und es werden voraussichtlich sechs Millionen Euro verbraucht. Es wird eine beeindruckende Kulisse mit Blick weit über die Stadt werden, die auch mehr Leben in die alte Festung und den Stadtteil Lützel bringen wird. Dann ist die entdeckte Ruine, zusammen mit den anderen Festungen auf den Höhen von Koblenz, ein weiteres kulturelles Highlight, dass uns die Geschichte unserer Stadt anschaulich verstehen lässt.

Neu entdeckte Teile der Feste Franz werden kreativ und für kulturelles Treffen saniert

Neu entdeckte Teile der Feste Franz werden kreativ und für kulturelles Treffen saniert

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Neu entdeckte Teile der Feste Franz werden kreativ und für kulturelles Treffen saniert

Erste Führung mit Bürgern am Grabenwehr der Feste Franz. Fotos: SCH

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