Allgemeine Berichte | 27.01.2026, 08:29 Uhr

Proben zur Analyse eingeschickt: Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers

Neuer Vorfall: Ziegen bei Heckenbach gerissen

Im Bereich der Gemarkungsgrenze Heckenbach/Hohenleimbach wurden zwei Hausziegen von einem bislang unbekannten Beutegreifer gerissen.  Foto: DU

Heckenbach. Im Bereich der Gemarkung Heckenbach sind am vergangenen Samstag zwei Hausziegen mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers getötet worden. Die Tiere lebten in einer Gruppe von insgesamt vier Ziegen in einem umzäunten, gesicherten Gehege in Wald-Nähe, in dem zusätzlich mehrere Gänse beheimatet sind. Die zwei weiteren Ziegen sowie die Gänse blieben unverletzt. Todesursächlich waren jeweils deutlich sichtbare Kehlbisse

. Ob und um welche Art von Beutegreifer es sich handelte, ist bislang noch unklar. Hierzu wurden von offizieller Stelle des Landes Rheinland-Pfalz entsprechende Proben entnommen, die nun an das Senckenberg Institut in Gelnhausen (Hessen) geschickt werden. Dort kann mittels molekulargenetischer Analysen festgestellt werden, ob die Risse eventuell auf einen großen Beutegreifer zurückzuführen sind, was derzeit weder bestätigt, noch ausgeschlossen werden kann. Ebenfalls wurde noch am gleichen Tag eine Begutachtung vor Ort durchgeführt. DU

Im Bereich der Gemarkungsgrenze Heckenbach/Hohenleimbach wurden zwei Hausziegen von einem bislang unbekannten Beutegreifer gerissen. Foto: DU

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