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Eine Region rückt zusammen:

Norbert will leben - Stammzellspender dringend gesucht

Norbert aus Kruft, Vater von drei Kindern, hat Blutkrebs. Nur ein passender Spender kann sein Leben retten. Bislang wurde weltweit kein passender Spender für ihn gefunden. Die Vorbereitungen für die geplante Aktion am 08. Dezember in der Vulkanhalle in Kruft laufen auf Hochtouren.

28.11.2018 - 16:49

Plaidt/Köln. Eine Region rückt zusammen. Zumindest fühlt es sich so an. Die Resonanz auf die geplante Aktion ist jetzt schon außergewöhnlich. Die Gruppe „Team Norbert“ (bestehend aus Familie, Freunden, dem DRK Kruft/Kretz und Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Pellenz) hat die Organisation in die Hand genommen. 10.000 Flyer wurden verteilt, hunderte Plakate geklebt und umfangreiche digitale Aufrufe gestartet. Feuerwehr, Polizei, Schulen, Hochschulen, Firmen, Vereine und Kindergärten in Kruft und Umgebung sind mobilisiert. Zahlreiche Firmen und Vereine haben in Eigeninitiative Spendenaktionen ins Leben gerufen. Bei allen regionalen kulturellen Veranstaltungen und Weihnachtsmärkten wird auf die Aktion hingewiesen. Beinahe hundert ehrenamtliche Helfer werden am Tag der Aktion für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

„Die Resonanz ist überwältigend. Mit einer solchen Welle der Hilfsbereitschaft haben wir nie gerechnet. Wenn kleine Kinder erkranken, ist die Anteilnahme verständlicherweise sehr hoch. Deshalb hatten wir die große Sorge, dass wir mit dem Aufruf für unseren Vater nicht genug Gehör finden“, gestehen Norberts Kinder. „Umso glücklicher sind wir, dass die Unterstützung keine Grenzen findet. Denn für uns ist er der wichtigste Mensch der Welt, den wir nicht verlieren möchten. Ein Leben ohne ihn ist für uns und unsere Mama nicht vorstellbar. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Menschen durch das hohe soziale Engagement unseres Vaters eng mit ihm verbunden fühlen. Wir, seine drei Kinder, appellieren weiterhin an alle Bürger in unserem Landkreis – bitte setzt ein Zeichen, kommt zur Aktion und lasst euch registrieren. Es dauert nur wenige Minuten und ihr tut in dieser vorweihnachtlichen Zeit das Wertvollste, was man überhaupt tun kann – ihr schenkt uns und vielen anderen Familien Hoffnung. Denn eure Stammzellen können Leben retten. Nicht nur das Leben unseres Vaters, sondern das Leben vieler Patienten, die auf den erlösenden Anruf warten, dass ein Spender gefunden sei. Jedem Einzelnen, den wir am 08. Dezember auf der Aktion begrüßen dürfen, bedanken wir uns jetzt schon aus tiefstem Herzen.“


Die Aktion findet statt am:


Am Samstag, den 08. Dezember 2018 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Vulkanhalle Kruft Jahnstraße in 56642 Kruft.

Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren ist herzlich willkommen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können.

Die Aufnahme jedes einzelnen Spenders und die Auswertung seiner Probe kostet die DKMS 35 €. Da die DKMS gemeinnützig arbeitet, wird dringend um finanzielle Unterstützung gebeten. Für die Aktion „Norbert will leben“ wurde eigens ein Konto eingerichtet. Bitte helfen Sie. Jeder Euro zählt!

DKMS-Spendenkonto

Sparkasse Siegen

IBAN: DE48 4605 0001 0010 1077 04

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29.11.2018 12:32 Uhr
Uwe Klasen

Auch außerhalb solcher Aktionen kann sich jeder als Spender (!) anmelden, die erforderlichen Sachen (Dokumente, Wattestäbchen, etc.) werden direkt nach Hause gesendet: https://www.dkms.de/de



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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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