Allgemeine Berichte | 08.10.2018

Brohltaler Duo absolvierte einen konzertanten Nachmittag in Russland

„Pure Water“ spielen sich in die Herzen von Sovetsk

Musiker setzten einen flüchtigen Gedanken erfolgreich in die Tat um

„Pure Water“ und ihr Gast Alexander Kirichenkov.  Privat

Brohltal. Es begann eigentlich mit einer flüchtigen Idee, als Marco Wrobel bei einem Treffen der Stadtgemeinschaft Tilsit von dem Stadtfest in Sovetsk hörte: Da er Gitarrist ist und zusammen mit seiner Sängerin Laura Schwarz schon häufiger Auftritte als „Pure Water“ bestritten hat, lag der Gedanke nicht fern, sich um einen Auftritt in Sovetsk zu bewerben. Offensichtlich lief man in Sovetsk offene Türen mit dieser Idee ein, war man dort sofort mit einem Auftritt einverstanden. Das Konzert stellte die Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungswoche dar, die mit dem Stadtfest endete. Das Konzert selber stand unter dem Motto „Brücke der Freundschaft“ und wurde sehr gut angenommen. Von russischer Seite hatten sich etwa 40 Personen in den kleinen Saal der Touristinfo begeben, zudem kam noch eine deutsche Reisegruppe mit 31 Personen unter Leitung von Norbert Subroweit, die das Konzert als festen Programmpunkt in ihre Reise integriert hatte. Dem Wunsch der Verwaltung entsprechend, hatten die beiden Musiker ein Programm zusammengestellt, das ausschließlich aus deutschen Lieder bestand. Der Gedanke war, mit diesem Konzert einen Impuls zu setzen um weitere Projekte, gemeinsam mit den heutigen Bewohnern, umzusetzen. Deshalb wurden bewusst traditionelle Volkslieder ausgespart, dafür aber Lieder aus der aktuellen Musikszene gespielt, „Die Ärzte“ wurden ebenso gespielt wie „Herbert Grönemeyer“ und „Hannes Wader“ und viele mehr. Nur auf das „Ännchen von Tharau“ konnte nicht verzichtet werden, welches dann auch den Schlusspunkt des Konzertes setzte.

Ein Ausnahmegitarrist begleitete das Duo

Als Überraschungsgast gesellte sich kurz vor dem Konzert noch Alexander Kirichenkov aus Kaliningrad zu dem deutschen Duo. Der Ausnahmegitarrist spielte, ohne die Lieder vorher gehört zu haben, virtuose Soli und begeisterte damit das Publikum. Selbstverständlich wurden nach dem Konzert noch etliche Kontaktdaten ausgetauscht, um auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam Musik zu machen. Finanziert wurde das Konzert zum Einen von der Stadtgemeinschaft Tilsit, die die Reisekosten für Laura Schwarz übernommen hatte, zum Anderen von der Stadt Sovetsk, die die Räumlichkeiten und die notwendige Technik zur Verfügung stellte. Gerne haben die beiden Künstler, die beide auch Wurzeln in Tilsit haben, ihr freies Wochenende zur Verfügung gestellt, und verzichteten auf jede Gage. Für Marco Wrobel war es ein persönlicher Höhepunkt in seinem Urlaub, in den er den Besuch Sovetsks integriert hatte.

Positives Fazit

Als Fazit spürte man, dass es in den nachfolgenden Generationen viele gemeinsame Interessen gibt, die geeignet sind, junge Menschen zusammenzubringen und Freundschaften entstehen zu lassen.

Für „Pure Water“ steht auf jeden Fall fest, dass dies nicht der letzte Besuch in der Kaliningrader Oblast war.

„Pure Water“ und ihr Gast Alexander Kirichenkov. Foto: Privat

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  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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