Allgemeine Berichte | 04.10.2023

Rheinbacher Helfer kehren von Hilfstour in die Ukraine zurück

Sammlung für nächsten Hilfstransport beginnt

Das Team von „Rheinbach Hilft“ bei einer Lagebesprechung mit den Militärs vor Ort. Foto: „Rheinbach Hilft“

Rheinbach. Kaum sind die Helfer von „Rheinbach Hilft“ von der letzten Tour zurück, beginnt schon die nächste Sammlung für einen Hilfstransport. Die Sammlung findet am Samstag, 14. und 21. Oktober 2023 in der Pallottikirche von 10 bis 11 Uhr. statt. Gesammelt werden: Neuwertige Decken, Federbetten, Bettwäsche, Isomatten, Schlafsäcke, Hygieneartikel aller Art, Windeln auch für Erwachsene, medizinische Produkte und Geräte, Medikamente innerhalb des Verfallsdatums, Pflegeprodukte, haltbare Lebensmittel, Nudeln usw., Süßigkeiten. Haushaltsgeräte in sehr gutem Zustand. Keine Kleidung und Schuhe.

Nach zehn Tagen sind die Aktiven von „Rheinbach Hilft“ wieder zurück von ihrer Tour in die Ukraine. Diesmal war die Stadt Kupjansk, ca. 20 km von der russischen Grenze entfernt, das Ziel der Helfer.

Der Konvoi, der am 17. September startete, bestand aus drei Fahrzeugen, zwei Transportbussen und einem von der Stadt Rheinbach gespendeten Löschfahrzeug.

Zum neunten Mal waren die Helfer von „Rheinbach Hilft“ im umkämpften Kriegsgebiet um Charkiw im Nordosten der Ukraine.

Ein großes Notstromaggregat von „Rheinbach-Hilft“, das bereits im Vorfeld nach Charkiw gebracht worden war, konnte mit dem Feuerwehrfahrzeug an seinen Bestimmungsort in Kupjansk geschleppt werden. Dort befinden sich im umkämpften Gebiet zwei Krankenhäuser, die zusätzlich mit über einer Tonne medizinischem Material versorgt werden konnten.

Die Ärzte und Mitarbeiter des Kinderkrankenhauses unter der Leitung von Dr. Eugen Duduk freuten sich über das neue Notstromaggregat, mit dem die Stromversorgung auch bei Stromausfall gewährleistet ist. Empfangen wurden die Rheinbacher Helfer vom Kommandeur des Oberkommandos in Kupjansk und gleichzeitig Bürgermeister, Andrii Besedin, der mit seinen Mitarbeitern das Feuerwehrfahrzeug übernahm.

Die Verteilung der mehr als zwei Tonnen Lebensmittel und Hilfsgüter wurde von den Helfern vor Ort übernommen, da die Stadt zu diesem Zeitpunkt unter schwerem Beschuss stand.

Eine Brücke, die die Helfer überqueren wollten, wurde an diesem Tag zerstört.

„Das war der härteste Hilfseinsatz, den wir je gemacht haben. In den wenigen Stunden, in denen wir die Krankenhäuser und das Versorgungszentrum in Kupjansk mit Hilfsgütern und Lebensmitteln belieferten, hatten wir mehr als 25 Raketeneinschläge. Die Dankbarkeit der Menschen ist wirklich unendlich. Und ein großes Dankeschön an meine Begleiter Andreas, Manuel und Frank, die auch in schwierigen Situationen die Nerven behalten haben“, so der Vorsitzende von „Rheinbach Hilft“ und Tourleiter Alfred Eich.

Die nächste Hilfstour ist bereits geplant und soll Anfang November wieder in das 2500 Kilometer entfernte Charkiw starten.

„Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, damit wir die Kosten für unsere Hilfe decken können, auch mit Spendenbescheinigung“, ergänzt der Vorsitzende. Weitere Informationen unter „Rheinbach-Hilft. de“.BA

Das Team von „Rheinbach Hilft“ bei einer Lagebesprechung mit den Militärs vor Ort. Foto: „Rheinbach Hilft“

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