Allgemeine Berichte | 23.05.2023, 15:45 Uhr

Die VG Altenahr gibt Tipps für Haus- und Grundstückseigentümer

Schäden durch Stark- und Dauerregen vermeiden

Wassereintritt in Gebäuden, wie hier Kanalwasser in einem Keller, hat nicht selten seine Ursache in nicht ausreichenden Schutzmaßnahmen. Experten empfehlen, in den Hausanschlussleitungen zur Schmutzwasser- und Niederschlagswasserentwässerung entsprechend zugelassene Rückstauklappen zu installieren. (Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr)
75

Altenahr. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage waren im Gebiet der Verbandsgemeinde Altenahr vereinzelt Probleme mit der Ableitung von Oberflächenwasser zu beobachten. Stark- und Dauerregen-Schutzmaßnahmen erfordern auch die aktive Mitarbeit von Grundstücks- und Gebäudeeigentümern.

An der Zufahrt zum temporären Rathaus auf dem Altenahrer Roßberg beispielsweise floss noch mehrere Tage nach den Regenfällen Oberflächenwasser von den umliegenden Wiesen ein stetiges Rinnsal die Einfahrt des tieferliegenden Rathausgeländes hinunter und wurde dort über eine Entwässerungsrinne in einen Hofeinlauf abgeleitet. Ein ähnliches Bild bot sich entlang der Bundesstraße 257 von der Kalenborner Höhe Richtung Altenahr. Auch hier leiteten noch Tage nach dem Regen die seitlichen Entwässerungsrinnen Wasser von den Wiesen bis zum nächsten Straßeneinlauf ab.

Die Straßeneinläufe werden, je nach Zuständigkeit, entweder vom Personal des Landesbetriebs Mobilität (LBM) oder von den Bauhöfen der Ortsgemeinden immer wieder kontrolliert und bei Bedarf gereinigt. Trotz aller Vorkehrungen kann es passieren, dass insbesondere nach Starkregen Oberflächenwasser nicht wie vorgesehen abgeleitet werden kann. Durch Dreck und Blütenlaub kann es zu Behinderungen des Wasserabflusses kommen. Die Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr weist darauf hin, dass nicht funktionstüchtige Straßeneinläufe über den Schadensmelder auf der Homepage der Verbandsgemeinde Altenahr (www.altenahr.de/de/rathaus-gemeinderaete/buergerservice/schadensmeldung) gemeldet werden können.

Eine nicht unerhebliche Zahl von Problemen auf Grundstücken und in Gebäuden ist allerdings auch auf mangelnde private Vorsorge zurückzuführen. Wassereintritt in Gebäuden hat nicht selten seine Ursache in nicht ausreichenden Schutzmaßnahmen von Eigentümerinnen und Eigentümern. Experten empfehlen, in den Hausanschlussleitungen zur Schmutzwasser- und Niederschlagswasserentwässerung entsprechend zugelassene Rückstauklappen zu installieren. Vorhandene Rückstauklappen sollten unbedingt in den vorgeschriebenen Intervallen der Hersteller durch Fachunternehmen, wie etwa Installateure, Kanalbaufirmen oder Rohrreinigungsbetreibe, geprüft und gewartet werden. Nur so kann die zuverlässige Funktion der Rückstauklappen gewährleistet werden.

Die Verbandsgemeindeverwaltung weist darauf hin, etwaige private Einläufe für Oberflächenwasser auf Grundstücken ebenfalls regelmäßig zu kontrollieren und freizuhalten. Vorhandene Bodenausläufe in Gebäuden unterhalb der Rückstauebene (diese stellt die Straßenoberfläche dar) sind ebenfalls entsprechend von den Eigentümern abzusichern. Auch die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten durch Beseitigung von versiegelten Vorgarten-, Abstell- und Gartenflächen kann die Folgen von Stark- und Dauerregen lindern. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, im Rahmen der Eigenvorsorge die jeweiligen Möglichkeiten zu prüfen oder prüfen zu lassen und bei Bedarf entsprechend umzusetzen oder zu veranlassen.

Pressemitteilung der VG Altenahr

Wassereintritt in Gebäuden, wie hier Kanalwasser in einem Keller, hat nicht selten seine Ursache in nicht ausreichenden Schutzmaßnahmen. Experten empfehlen, in den Hausanschlussleitungen zur Schmutzwasser- und Niederschlagswasserentwässerung entsprechend zugelassene Rückstauklappen zu installieren. (Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr) Foto: Thorsten Truetgen

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die neue Brücke in der Beckenkampstraße, die über die darunterliegende Bahnstrecke führt, ist seit wenigen Tagen für den Fuß- und Radverkehr freigegeben.
36

Die Fuß- und Radwegebrücke in der Beckenkampstraße im Koblenzer Stadtteil Horchheim wurde kürzlich nach einem umfangreichen Neubauprojekt wiedereröffnet. Die ursprüngliche Bogenbrücke aus dem Jahr 1914 war im Herbst 2022 abgerissen worden, um Platz für den modernen Ersatzbau zu schaffen. Während der Bauphase mussten technische Anpassungen vorgenommen werden, die den Zeitplan beeinflussten und die Nutzung der Bahnsperrpausen veränderten.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag 2026
Dienstleistungen
Auftrag, Nr. AF2026.000438.0, November 2026
Titelanzeige
Kfm. Verwaltungsleitung
Goldener Werbeherbst / Jubiläum
Weitere Artikel
Links: Straßenschild Rheinstraße, Mitte: Nostalgisches Bild der Rheinstraße/Vater Rhein (vom Stadtmuseum Andernach), Rechts: Frau Grafen heute
870

Andernach. Wenn Christina Grafen von ihrer Zeit in der Andernacher Rheinstraße erzählt, klingt es fast so, als würde man für einen Moment die Musik von damals wieder hören. Tanzflächen voller Menschen, mehrere Theken, an denen die Getränke ausgeschenkt wurden, ausgelassene Stimmung und mittendrin sie – meistens hinter dem Tresen, wo es selten ruhig zuging.

Von Dilara Köksal aus Andernach

Weiterlesen

v.l.n.r.: Daniel Phiesel, Christel Engeland, Stefan Raetz, Marcel Richter, Martin Warkentin
319

Rheinbach. Die Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ hat auch für 2027 wieder einen Rheinbach-Kalender herausgebracht. Die Vorstände Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Marcel Richter: „Der Bildkalender erfreut sich auch in der 13. Auflage großer Beliebtheit und zeigt wieder interessante Rheinbacher Motive.“ Mit Martin Warkentin hat die Bürgerstiftung erneut einen jungen Fotografen aus Rheinbach gefunden, der mit einem eigenen Blick auf die Rheinbacher Motive schaut.

Von Stefan Raetz aus Rheinbach

Weiterlesen

Karate Dojo Kitai Dieblich
206

Dieblich. Am 25. Oktober 2026 stand beim Karate Dojo Kitai aus Dieblich nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern vor allem der gute Zweck. Unter dem Motto „100 Kata“ stellten sich rund 50 bis 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene einer besonderen sportlichen Herausforderung. Gleichzeitig wurden Spenden für einen guten Zweck gesammelt.

Von Jens Mentges aus Koblenz

Weiterlesen