Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Schmitt: Tourismusregion Ahr gemeinsam neu erfinden

Schmitt: Tourismusregion Ahr gemeinsam neu erfinden

Im Ahrtal (hier Ahrbrück nach der Flut) soll der Tourismus neu belebt werden. Foto: ROB

11.03.2022 - 11:25

Kreis Ahrweiler. Knapp acht Monate sind seit der verheerenden Hochwasser-Katastrophe an der Ahr vergangen. Auch für die Touristikbranche war die Flutnacht eine gewaltige Zäsur. Nun wollen sich Betriebe, Kommunen und Verbände auf den Weg in die Zukunft der Tourismusregion Ahr machen. Tourismusministerin Daniela Schmitt möchte sie dabei intensiv und eng begleiten.

„Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region. Gastgewerbe, Kommunen und Verbände kennen sich aus jahrzehntelanger, vertrauensvoller Zusammenarbeit. Nun ist es wichtig, dieses starke Netzwerk zu nutzen, um neue Ideen und innovative Konzepte für den Tourismus der Zukunft zu entwickeln“, sagte Ministerin Schmitt. Ihr Ministerium initiiert dazu in Kooperation mit dem Landkreis Ahrweiler unterstützt durch den Ahrtal-Tourismus e.V., den DEHOGA, die Industrie- und Handelskammer Koblenz, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, die Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord die Veranstaltungsreihe „Zukunft Tourismus und Gastgewerbe im Ahrtal“.

Zum Auftakt erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die bestehenden Wiederaufbau- und Unterstützungshilfen sowie Förderprogramme von Nachhaltigkeits- und Ressourceneffizienzmaßnahmen für das Gastgewerbe. Zur Entwicklung der Tourismusdestination Ahr werde darüber hinaus ein strategisches Konzept mit konkreten Zielen und Maßnahmen benötigt. „Hierzu stehen wir in engem Austausch mit dem Ahrtal-Tourismus e.V.“, sagte Schmitt. „Mein Haus prüft aktuell, inwieweit wir diesen Prozess nicht nur fachlich, sondern auch finanziell begleiten können.“ Der Schulterschluss aller Akteure sei wichtig, um die Tourismusregion gemeinsam neu zu erfinden. Schmitt lobte das Engagement vor Ort und versprach: „Wir werden Sie alle im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Strategie, dem Ausbau der touristischen Infrastruktur und der Förderung der touristischen Betriebe unterstützen.“

Pressemitteilung des

Ministeriums für

Wirtschaft, Verkehr,

Landwirtschaft und Weinbau

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12.03.2022 12:08 Uhr
Gabriele Friedrich

Egal, was "neu erfunden" wird. Es dauert Jahre bis das Ahrtal eiinigermaßen hergestellt ist. "Nichts ist mehr wie es war, und es wird auch nie wieder annähernd so sein" Die Menschen haben sich geändert, durch Corona, die Flut und auch der Krieg in der Ukraine wird sie ändern. Ihr Verhalten ist anders.
Die Schönfärberei der Politiker wird daran nichts ändern, die fahren am allerwenigsten ins Ahrtal um dort mal ihr Geld zu lassen, die fliegen weit weg in die Karibik oder sonstwohin um Urlaub zu machen. Frau Schmitt kann ja schon mal buchen, um an der Ahr ihren Urlaub zu verbringen. Man muss es "vorleben" und nicht davon reden !



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K. Schmidt:
Der Grafschafter Rat hat sich inzwischen doch recht einheitlich dagegen ausgesprochen, irgendwo größere Gewerbeansiedlungen zu planen. Auch die CDU scheint zumindest vorerst mal verstanden zu haben, dass ein bisschen mehr Ländlichkeit in den Dörfern gewünscht wird. Und die FDP träumt nun trotzdem von...
K. Schmidt:
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Wilhelm Wundertsich:
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K. Schmidt:
Urlaub am Meer, Ausflüge in die Eifel, diverse Mittelgebirgsstandorte, ja selbst in Bayern trifft man als Tourist auf Windkraftanlagen. Aber in Ahrweiler wird der Tourismus zusammenbrechen, wenn der Strom zur Beleuchtung des Rotweines nicht einfach nur aus der Steckdose kommt, sondern auch sichtbar...
Sabine Weber-Graeff:
Die Bürger Ahrweilers haben den Bau,so glaube ich,noch garnicht auf dem Radar.Die Offenlegung der Pläne wurde taktisch geschickt in die Sommerferien gelegt,vermutlich um einer Vielzahl von Einwendungen entgegenzuwirken.Was diese Pläne für die touristische Infrastruktur hier bedeuten,läßt sich nur erahnen.Stammgäste...
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