Mitgliederversammlung des Fördervereins Frauenhaus Koblenz war sehr gut besucht
Schwerpunkte bleiben weiterhin Soforthilfen für Frauen in Not
Koblenz. „Wir freuen uns über nunmehr 270 Mitglieder, Frauen und Männer. Ein erfreulicher Zuwachs seit unserem Jubiläum im Jahr 2016! Trotz allgemein schwieriger Zeiten engagieren sich Menschen und treten unserem Verein mit einem Monatsbeitrag von 1,50 Euro bei. Sie arbeiten mit uns und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) als Trägerverein des Koblenzer Frauenhauses gegen Gewalt in Familien, in engen sozialen Beziehungen, hier vor unserer Haustür, in unserer Region“, beginnt die 1.Vorsitzende Ursula Schwerin ihren Rechenschaftsbericht mit ausführlichem Rückblick. Dazu zählen das vierwöchige Kunstprojekt im „Forum Mittelrhein“ unter Leitung der Künstlerin Cris Pink, die Jubiläumsveranstaltung im Historischen Rathaussaal unter Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, mit Festvortrag von Frau Prof. Ingeborg Henzler, musikalische Umahmung von Eleonore Ciupka und Almut Schwab . Erfreulicherweise wurde das Jubiläumsjahr mit seinen vielen Veranstaltungen gut von der Presse begleitet. Dies habe sicherlich zum Mitgliederzuwachs und Erwerb von Spenden beigetragen. Sie dankte allen Mitgliedern, auch für das „Zeitgeschenk“, d. h. Einsatz ihrer Freizeit, über den Mitgliedsbeitrag hinaus. Auf der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung bei herrlichem Sommerwetter im Koblenzer „Weindorf“ gab es viele Informationen zum Frauenhaus. Die Schatzmeisterin Nora Salvadori erteilte auf den Cent genau Rechenschaft über Einnahmen und Ausgaben. Dank Mitgliedsbeiträge und Spenden konnte der schwierige Alltag der Frauen und Kinder im Frauenhaus auch im vergangenen Jahr leichter gemacht und „ihnen über das Notwendige hinaus etwas Freude geschenkt werden. Dafür sind wir da“, so Nora Salvadori. Über Einnahmen und Ausgaben wurde vorgetragen. Damit musste eine Entlastung des Vorstandes laut Satzung erfolgen. Anne Stüber und Elke Sattler prüften die Kasse. Auf ihren Antrag wurde bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder der Vorstand einstimmig entlastet. Schwerpunkte bleiben weiterhin Soforthilfen für Frauen in Not, die ohne Gepäck ankommen (wie Wäsche, tägliche Gebrauchsgegenstände), die Handkasse (Notpakete, Fahrtkosten, Umzüge), Anschaffungen im Frauenhaus, einwöchige Freizeit in den Sommerferien für Kinder und Mütter, Ausflüge in die nähere Umgebung, gemeinsames Kochen, Kleiderkammer, stundenweises Honorar für den (männlichen) Sozialarbeiter Hermann Heidger, der überwiegend mit den Kindern arbeitet, pädagogische Kurse, Mädchenpräventionsprogramm. Und im Sommer gehört auch – wie zu Weihnachten das „Weihnachtsmärchen“ – ein Eis dazu!Pressemitteilung
des Fördervereins
Frauenhaus Kobenz
