Allgemeine Berichte | 20.07.2020

Tierschutzverein Andernach u.U.e.V.

Siggi, Lyra, Luca und Joachim suchen ein Zuhause

Siggi Fotos: Tierschutzvereins Andernach

Andernach. Die Tiere der Woche des Tierschutzvereins Andernach u.U.e.V.:

Siggi

Münsterländer-Herdenschutzhund Mischling - männlich– geboren am 10. Juli 2019

Siggi lebt auf einer Pflegestelle – bei Interesse meldet man sich bitte bei im Tierheim, dort wird dann den Kontakt hergestellt.

Siggi ist ein altersentsprechend verspielter Hund, der es im Spiel allerdings nicht übertreibt. Er hat einen freundlichen Charakter, wenn er Vertrauen zu seinen Bezugspersonen gefasst hat. Bei neuen Menschen reagiert er skeptisch, bei unbekannten Geräuschen oder Situationen, das muss man leider sagen, immer noch ängstlich. Dies gibt sich allerdings schnell.

Im Moment ist er in dem Alter, in dem er wie jeder Hund, seine Grenzen austestet. Das macht er allerdings sehr charmant und es führt immer wieder zu einem Grinsen bei den Menschen.

Grundkommandos wie Sitz und Platz und Nein beherrscht er. Siggi sucht ein Zuhause als Zweithund. Aufgrund einer Fehlstellung seiner Vorderläufe sollte er ebenerdig leben.

Lyra

Lyra ist am 2. Mai 2019 geboren. Sie ist eine Schäferhündin, weiblich, nicht kastriert.

Lyra ist ein tolles, junges Hundemädchen, das sich gerade gut von einer Hüft-OP (Femurkopfresektion) erholt.

Sie kam im Dezember mit HD und beidseitiger ED ins Tierheim und brauchte Medikamente, um schmerzfrei zu laufen. Zusätzlich haben ihr die Medikamente auch noch auf den Magen geschlagen. Durch die Hüft-OP benötigt sie nun keine Schmerzmittel mehr. Momentan geht sie regelmäßig zur Physiotherapie um die Muskulatur nach der OP wieder aufzubauen. Mit der ED kommt sie zur Zeit gut zurecht. Es steht noch nicht fest, ob diese noch operiert werden muss. Die Kosten dafür würde das Tierheim übernehmen.

Für sie wünscht sich der Verein Menschen mit Hundeerfahrung, die sie souverän und ruhig durchs Leben führen und Lust haben, mit ihr zu „arbeiten“ und ihr noch Vieles beizubringen.

Vermutlich hat das Hundekind in ihren ersten Lebensmonaten nicht viele Außenreize und Alltag kennengelernt. Das holt sie jetzt alles nach. Sie verhält sich dabei oft noch wie ein Welpe, allerdings im Körper eines 35-kg Hundes. Das ist oft sehr niedlich, aber manchmal auch gar nicht so einfach.

Anfangs war sie draußen bspw. total mit Autos, Fahrrädern, fremden Menschen usw. überfordert, ist dann in die Leine gesprungen und hat alles verbellt. Nach vielem Üben kann sie nun auf Distanz entspannt vorbeigehen. Wenn etwas recht nah, besonders schnell oder besonders laut ist, hat sie damit aber noch Schwierigkeiten. Katzen sind auch auf größere Entfernung noch schwierig für sie. Da möchte sie momentan noch unbedingt hinterher.

Gassirunden mit ihr bedeuten also vorausschauendes (und zurück schauendes und umschauendes) Spazieren gehen. Dafür geht sie dann toll an der Leine und auch die Schleppleine ist nur sehr selten auf Spannung.

In stressigen, hektischen Situationen ist Lyra manchmal überfordert und fängt dann auch schon mal an ihre Menschen zu kneifen. Daran wird natürlich gearbeitet.

Andere Hunde findet Lyra super, ist da nur manchmal noch etwas „grob“. Daher sollte sie anfangs vor allem mit kleineren Hunden nur kontrolliert zusammen sein.

Sie bringt einen durch ihre Tollpatschigkeit immer wieder zum Lachen und am liebesten liegt sie mit auf der Couch. Sie reagiert schon gut auf Kommandos und ist stubenrein. Sie fährt problemlos und gerne im Auto mit. Kann aber, wenn sie ausgelastet ist, auch schon mal ein paar Stunden allein zu Hause bleiben. Lyra kann wunderbar schnarchen, während man am PC sitzt.

Sie geht super gerne spazieren und freut sich wie Bolle, wenn man zur Leine greift. Eine große Sportlerin wird sie aufgrund ihrer Gelenke aber eher nicht.

Lyra ist nicht futterneidisch. Und auch beim Tierarzt und der Physiotherapie verhält sie sich vorbildlich.

Wer sich der Verantwortung bewusst ist und Lust hat mit ihr daran zu arbeiten, hat mit Lyra einen tollen, lustigen, verkuschelten Hund an seiner Seite. Sie bindet sich eng an ihre Bezugspersonen und ist eine richtig klasse Hündin.

Aufgrund ihrer Hüfte und auch Probleme in den Ellenbogen sollte ihr zukünftiges Zuhause ebenerdig sein, sodass sie möglichst keine oder nur selten Treppen laufen muss.

Lyra lebt derzeit auf einer Pflegestelle. Interessenten können sich gerne im Tierheim Andernach melden. Entweder per Mail an info@tierheim-andernach.de oder telefonisch 0 26 32/4 43 43.

Luca

EKH - männlich - kastriert - 2011 geboren

Luca entwickelt sich! Darüber sind wir natürlich sehr glücklich. Der stattliche Kater zeigt sich immer mehr in seinem Zimmer. Zur Fütterung kann man ihn ebenfalls immer öfter frei im Raum sehen. Der Stress wird durch CBD Tropfen verringert. Welche ihm deutlich helfen und seine Entwicklung fördern. Zeit wird Luca noch brauchen und diese bekommt er. Ein unkastrierter Kater, der unsauber ist, was für eine Überraschung! Und das auch noch in reiner Wohnungshaltung. Es liegt bei solch einem Tier in der Natur, Markierungen zu setzen. Mit 9 Jahren ins Tierheim, eine Kastration stand nie zur Frage, die das Problem beseitigen konnte. Diese hat der Verein dann, nach Aufnahme, so schnell wie möglich durchführen lassen. Und siehe da, alles war in Ordnung! Luca hat sich in seine Baumstammhöhle verzogen und möchte nicht angefasst werden. Einfach in Ruhe gelassen werden! Aufgrund der vorhergehenden Erfahrungen kann man es ihm nicht verdenken. Bestimmt maßregelte man ihn und dergleichen. Der Verein kann es einfach nicht verstehen, dass bei dem Thema Kastration immer noch so viel Unverständnis herrscht. Der Hunger ist ihm zum Glück nicht vergangen. Freigang muss nach entsprechender Eingewöhnung und Entwicklung geboten werden können. Artgenossen braucht Luca nicht an seiner Seite. Allen voran werden Menschen gesucht die ihm den nötigen Freiraum, Geduld und Einfühlungsvermögen entgegenbringen, bis er wieder Vertrauen aufgebaut hat und sich neuen Menschen öffnen kann. Wer sofort einen Schmusekater sucht, ist bei ihm falsch. Aber gerade diese Tiere verdienen es, eine Chance zu bekommen, diese wird so gut wie immer genutzt und oft eine innige Beziehung zu seinen Bezugspersonen aufgebaut.

Joachim

Es wird dringend eine Auswilderungsstelle gesucht!

EKH - männlich - kastriert - ca. 2010 geboren. Joachim ist noch nicht „angekommen“. Joachim hat sicherlich eine harte Zeit hinter sich. Er ging dem Verein bei einer Einfangaktion, sprichwörtlich, in die Falle. Unkastriert, abgemagert, tränende Augen, der Körper voller alter Verletzungen und Narben. Ganz sicher hat er mehrere Katzenschnupfeninfektionen durchlebt. Beim Verein ist der Kater noch nicht richtig „angekommen“! Einerseits genießt Joachim es, im Zimmer zu liegen und wieder zu Kräften zu kommen. Es scheint, als ob es genossen wird, nicht immer auf Nahrungs- und Unterschlupfsuche zu sein. Endlich kein dauerhafter Stress! So ganz vertraut Joachim den Menschen noch nicht. Größtenteils wird bereits auf dem Brett liegen geblieben, wenn sein Futter gebracht wird. Annäherungen werden mit dem zurückziehen in seine Kuschelhöhle quittiert und mit einem Fauchen unterstrichen. Pressemitteilung Tierschutzverein Andernach u.U.e.V.

Lyra

Lyra

Luca

Luca

Joachim

Joachim

Siggi Fotos: Tierschutzvereins Andernach

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