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Große Enthüllung in Adenau vor einigen hundert begeisterten Zuschauern

Silberpfeil im Kreisel am Eingang zur Stadt vorgestellt

Mit der neuen „Visitenkarte“ rückt die Stadt Adenau noch näher an den Nürburgring

21.06.2017 - 10:19

Adenau. Zuerst war es nur eine vage Idee vom damaligen Präsidenten der KG Rot-Weiß Adenau Eddy Rausch etwas zu schaffen, was auf Dauer seinen Platz auf dem Kreisel am Eingang zur Stadt erhalten soll, um die Verbundenheit der Stadt Adenau zum legendären und weltberühmten Nürburgring noch stärker auszudrücken. Aus der Idee wurde dann Wirklichkeit und die Wagenbauabteilung der Karnevalsgesellschaft unter der Leitung von Arno Förster aus Wimbach nahm die Planung und den Bau in Angriff. Was daraus in über einem halben Jahr Bauzeit und rund 1.500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden geworden ist, davon konnten sich am Samstagmittag bei der offiziellen Enthüllung vom Nachbau des Silberpfeils W25 Baujahr 1934 einige hundert begeisterte Zuschauer überzeugen.

Bei der Enthüllungsfeier begrüßte Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann den Landtagsabgeordneten Horst Gies, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Guido Nisius, den Präsidenten der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Adenau Christoph Böder, die Vorsitzende vom Gewerbeverein Adenau Andrea Thelen und den Vorsitzenden vom Verein für Heimatpflege Bernd Schiffarth. Stadtbürgermeister Hoffmann dankte all den ehrenamtlichen Helfern vom Nachbau des legendären Rennwagens sowie den zahlreichen Sponsoren, die sich für die Idee von Eddy Rausch eingesetzt hatten.


Silberpfeil ist ein Symbol für die Verbundenheit der Adenauer mit dem Nürburgring


In Kooperation verschiedener Adenauer Vereine und in Zusammenarbeit mit der Stadt Adenau konnte das Projekt letztendlich verwirklicht werden. Mit dem Nachbau haben die Wagenbauer eine Punktlandung hingelegt, denn genau vor 90 Jahren wurde die Rennstrecke des Nürburgrings mit dem Eifelrennen des ADAC eröffnet und an diesem Wochenende auch der 90. Geburtstag gefeiert. Der Silberpfeil ist ein Symbol für die Verbundenheit der Adenauer mit dem Nürburgring. Seit Jahrzehnten ist er wichtiger Wirtschaftsmotor und Impulsgeber in unserer Region und erfolgreiche Rennfahrer wie der Kreisbürger Rudolf Caracciola aus Remagen schrieben in der „Grünen Hölle“ Motosportgeschichte, so Landrat Pföhler.

In einer großen Gemeinschaftsleitung der KG Rot-Weiß Adenau, dem Verein für Heimatpflege, dem Gewerbeverein und der Stadt Adenau lobte der Landrat den original getreuen Nachbau des Silberpfeils, der mit handwerklichem Geschick, Liebe zum Detail und viel Herzblut geschaffen wurde. Ein solches ehrenamtliches Engagement wie es hier an den Tag gelegt wurde, gilt es zu unterstützen. Deshalb hat der Kreis auch die Höchstförderung von 5.000 Euro aus dem Förderprogramm Ländlicher Raum zu diesem Projekt beigesteuert, so Landrat Pföhler, der allen dankte, die an diesem großartigen Projekt mit gewirkt hatten.

Schnell fanden sich im Gewerbeverein Adenau und im Verein für Heimatpflege die notwendigen Mitstreiter für diese Idee und in vielen Gesprächen wurden die Verantwortlichen der Stadt von dieser Idee begeistert. Finanzierung, Genehmigung und schließlich der Bau wurden so gemeinsam gestemmt, ließ der Präsident der KG Christoph Böder wissen. Der Bau des Silberpfeils wurde von der Wagenbauabteilung der Karnevalsgesellschaft realisiert. Hier hat sich in den Jahren ein sehr großer modellbautechnischer Sachverstand angesammelt. Jahr für Jahr werden tolle Motivwagen für den Karnevalszug erstellt. Der Silberpfeil ist sozusagen das „Meisterstück“ dieser Gruppe. Während der Bauphase mussten sogar Nachtschichten eingelegt werden, um das Modell in der Bauphase immer wieder zu trocknen.

Der Ideengeber Eddy Rausch hat mit seinem Autohaus auch die Lackierung übernommen und gesponsert so wie Stahl- und Metallbau Volker Kloss alle Anbauten gesponsert und mit seinen Jungs gefertigt hat, so der Präsident Böder, als er einige der Sponsoren benannte und gleichzeitig allen Beteiligten und Sponsoren dankte. Auch die Vorsitzende vom Gewerbeverein Andrea Thelen, die es als ein tolles Gefühl bezeichnete, wenn aus einer Vorstellung und Idee dann Wirklichkeit wird. Mit einem großen Dank an alle hob Andrea Thelen hervor, wir sind alle Adenau aber auch ebenso ein Stück Nürburgring.


„Tradition und Innovation“ auf dem Kreisel


Einen Blick in die Zeitgeschichte gab Bernd Schiffarth als Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege als er ins Jahr 1934, in die Zeit der Ingenieurskunst zurückblickte, in der damals der legendäre Silberpfeil auf dem Nürburgring den Sieg einfuhr. So soll nun dauerhaft mit dem großartigen Silberpfeil W 25, auf dem Kreisel „Tradition und Innovation“ aufleben. So wird neunzig Jahre nach der Eröffnung des Nürburgringes, die Stadt Adenau auf dem Kreisel am Ortseingang ihre Besucher mit einem lebendig gewordenen Ausdruck des Zusammenhaltes ihrer Bewohner und Vereine und der Verbundenheit mit dem Mythos Nürburgring begrüßen. UM

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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