Allgemeine Berichte | 06.07.2019, 12:37 Uhr

Schülermultiplikatoren am Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf ausgebildet

Suchtprävention auf Augenhöhe

Neuntklässler geben erworbenes Fachwissen an ihre Mitschüler weiter

Mit 2000 Euro unterstützte die PSD-Bank die Präventionsarbeit am Wilhelm-Remy-Gymnasium. Darüber freuten sich (v. l.) Julia Herber, Yaren Soylu, Marlene Seebach, Sophia Ganzert, Lisa Kintzinger, Mika Scherhag, Leonie Thelen, Evelyn Fisi, Manos Wagner, Bernd Schittler, Johannes Arnold, Jennifer Friedrich, Marion Fettelschoß. Foto: privat
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Bendorf. Auch im inzwischen vergangenen Schuljahr wurden wieder neun Schüler der neunten Jahrgangsstufe des Bendorfer Wilhelm-Remy-Gymnasiums unter Leitung der Lehrerinnen Marion Fettelschoß und Jennifer Friedrich zu Schülermultiplikatoren in der Suchtprävention ausgebildet.

Bereits im April fand das dreitägige Seminar in der evangelischen Jugendbildungsstätte Rheinbach-Merzbach statt. Dort setzten sich die Teilnehmer zunächst gemeinsam mit Schülern des Are-Gymnasiums Bad-Neuenahr, des Hilda-Gymnasiums Koblenz sowie des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Andernach intensiv mit ihrem eigenen Tätigkeitsprofil und Konsumverhalten auseinander, um ein erstes Verständnis bezüglich der Abstufungen des Konsumverhaltens in Gebrauch, erhöhter Konsum, Missbrauch und schließlich Abhängigkeit zu gewinnen. Die Stärkung der Ressourcen jedes Einzelnen sowie die Diskussion und Reflexion verfügbarer bzw. nicht verfügbarer Lebenskompetenzen bildeten den Schwerpunkt des Seminars. Hier galt es, sich wichtige Fähigkeiten ins Bewusstsein zu rufen und schützende Faktoren zu finden, um Möglichkeiten für eine bewusste und positive – und damit präventive – Freizeitgestaltung kennenzulernen.

Relevante Informationen zu einzelnen Suchtmitteln, zu den rechtlichen Konsequenzen bei Besitz und Konsum sowie Wissen rund um die Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss erhielten die Jugendlichen in einem Gespräch mit Dietmar Hoffmann, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei Suchtpatienten aus der VFG Fachklinik Meckenheim stellten sich zudem bereitwillig und offen den interessierten und zum Teil sehr persönlichen Fragen der Jugendlichen.

Im Mai hatten die Multiplikatoren an einem Vormittag Gelegenheit, ihre Seminarerfahrungen und das erworbene Wissen an ihre eigenen Mitschüler weiterzugeben. Und obwohl die Jugendlichen bei der Vorbereitung und Durchführung selbstverständlich durch die Mitglieder des Präventionsteams unterstützt wurden, so überzeugt dieser Präventionsansatz besonders durch die Akzeptanz der von den Klassen im Vorfeld selbst gewählten „Peer Leader“ und der Kommunikation auf Augenhöhe.

Das gesamte Team sowie die Teilnehmer bedankte sich ganz herzlich für die großzügige finanzielle Unterstützung der Präventionsarbeit durch die PSD-Bank Koblenz, persönlich überreicht durch deren Vorstandsvorsitzenden Bernd Schittler.

Mit 2000 Euro unterstützte die PSD-Bank die Präventionsarbeit am Wilhelm-Remy-Gymnasium. Darüber freuten sich (v. l.) Julia Herber, Yaren Soylu, Marlene Seebach, Sophia Ganzert, Lisa Kintzinger, Mika Scherhag, Leonie Thelen, Evelyn Fisi, Manos Wagner, Bernd Schittler, Johannes Arnold, Jennifer Friedrich, Marion Fettelschoß. Foto: privat

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