Allgemeine Berichte | 22.08.2025

US-Programm zur Medizingeschichte führt nach Andernach

Texanische Studierende erkunden das Johann Winter-Museum in Andernach

Fünfzehn Studierende aus Texas zu Gast im Heilkundemuseum. Foto: Johann Winter-Museum Andernach

Andernach. Seit einigen Jahren zählt das medizinhistorische Johann Winter-Heilkundemuseum in Andernach zu den festen Exkursionszielen für Studierende aus den Vereinigten Staaten. Die Akademie für internationale Bildung gGmbH (AiB) mit Sitz in Bonn kooperiert mit US-amerikanischen Colleges und Universitäten, um Auslandsstudienprogramme anzubieten.

Eine dieser Einrichtungen ist die Texas A&M University (TAMU), mit der die AiB ein mehrwöchiges Programm zur Geschichte der Medizinwissenschaften entwickelt hat. Dieses richtet sich an Studierende der Biomedizin, Biomedizintechnik und Veterinärmedizin.

Das Programm vermittelt nicht nur einen Überblick über die Entwicklung der Medizin, sondern zeigt auch die historischen Einflüsse auf heutige Fortschritte in Medizin und Biologie auf. Zudem werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Gesundheitssystemen der USA und Deutschlands thematisiert.

Bestandteil des Programms sind auch Studienreisen zu medizinhistorischen Museen in Europa. Das Johann Winter-Museum in Andernach gehört dabei, wie Prof. Dr. Jeremy Wasser betont, unbedingt zu den Exkursionszielen.

Im Juli besuchten fünfzehn Studierende der Texas A&M University das Museum und nahmen an einer Führung teil. Begeistert zeigten sie sich von der umfangreichen Sammlung, die, wie eine Studentin anmerkte, in Andernach so nicht erwartet worden wäre.

Um die Bekanntheit weiter zu steigern, beteiligt sich das Johann Winter-Museum auch in diesem Jahr an der Kulturnacht in Andernach und erwartet zahlreiche Besucherinnen und Besucher. BA

Fünfzehn Studierende aus Texas zu Gast im Heilkundemuseum. Foto: Johann Winter-Museum Andernach

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