Allgemeine Berichte | 05.02.2026

Treffen der Remagener Büchereien

Der kollegiale Austausch hatte wie immer einen Schwerpunkt.  Foto: privat

Remagen. Am 19. 01.2026 war es wieder so weit: Vertreten durch zwölf Mitarbeiterinnen trafen sich die vier kirchlichen, ehrenamtlich geführten öffentlichen Büchereien des Stadtgebiets im evangelischen Gemeindehaus in Remagen.

Der kollegiale Austausch hatte wie immer einen Schwerpunkt: die jährliche Statistik. Dieses vermeintlich trockene Thema verrät sehr viel über die Bedeutung der Büchereien für das Zusammen-Leben in Remagen, Oberwinter, Unkelbach und Kripp. Sie verrät aber auch, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Gesellschaft überhaupt ist. So leisteten die insgesamt 56 Ehrenamtler*innen im Laufe des Jahres über 7.000 Arbeitsstunden.

Laut Statistik gab es 2025 in allen Büchereien zusammen ca. 39.700 Ausleihen, und das bei einem Präsenzmedienbestand von 20.144 Medien. Fast 11.000 Ausleihen gehen dabei auf das Konto der Verknüpfung mit der Onleihe Rheinland-Pfalz, die die Stadt mit rund 3.000 Euro unterstützt.

Alle Büchereien führten zahlreiche Veranstaltungen für Groß und Klein durch. Eine Auswahl: So lud die EÖB Remagen zweimal zu einem „Speed Dating“ mit ausgesuchten Büchern ein. In der EÖB Oberwinter trafen sich in der „Nacht der Bibliotheken“ Kinder zu einer aufregenden Taschenlampen-Lesung. Die KÖB Unkelbach führte einen gut besuchten Aktionstag mit Quiz, Mal- und Bastelaktionen zur Dorfgeschichte durch. In der KÖB Kipp las Bernhard Hoecker aus seinem Kinderbuch vor.

Als Teil einer gemeinsamen Lesereihe der Büchereien Oberwinter, Unkelbach und Kripp zum Thema Demokratie las in Oberwinter im August Pfarrer Michael Schankweiler, in Unkelbach stellte Sandra Jungen das Buch über ihre Großmutter „Hanna, Kriegsjahre einer Krankenschwester“ vor und im Herbst war Benet Lehmann in Kripp mit seinem Sachbuch zu Esther Bejarano zu Besuch.

Alle Büchereien waren sowohl im September beim 1. Remagener Vereinstag als auch im November beim Tag der Demokratie präsent.

Auch für das Jahr 2026 haben sich die Bücherei-Mitarbeiter*innen wieder viel vorgenommen und freuen sich über die Unterstützung der kirchlichen Träger und der Stadt.

Der kollegiale Austausch hatte wie immer einen Schwerpunkt. Foto: privat

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